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[Testbericht] HUSH ATX - ausführlich & deutsch

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[Tesbericht] HUSH ATX

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Zitat

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Fazit und Empfehlungen

Die Anwendungsbereiche für einen derartigen Null-Noise-PC sind vielfältig - wir haben in unserem Review hauptsächlich an den Wohnzimmer- und HiFi-Bereich gedacht, aber was ist angenehmer, als an einem 0db-PC zu arbeiten ? Für den Office-Bereich ist sicherlich keine Radeon 9800 SE All-In-Wonder notwendig, aber eine leistungsfähige CPU, die über Heatpipes gekühlt wird und deshalb absolut stillgestellt wurde, belästigt einen nicht und schont die Konzentration. Da der Hush ATX auch noch blendend als Desktop aussieht, ist er für ein edles Arbeitszimmer sicherlich auch nicht zu schade :

Richtig entfalten können sich die Stärken des Hush ATX aber in anderen Bereichen - er besitzt durch die Verwendung von Standard-Komponenten mit sehr guter Performance ebenfalls eine Leistung, die den Einsatz im Gaming-Bereich ebenso möglich machen wie im Videoencoding oder anderen Bereichen. Spaß machen kann dieser PC überall, wo Lautstärke stört - sicherlich im heimischen Wohnzimmer, aber auch beim Komponieren von Musikstücken oder dem Audio-Genuß im extra eingerichteten HiFi-Keller. Im Gegensatz zu anderen Wohnzimmer-PCs, die man gerne versteckt, ist er viel zu schade, um ihn hinter einer Schiebetür des TV-Regals verschwinden zu lassen. Das Design ist schick, fügt sich dezent ein und sieht unheimlich edel aus - neidische Blicke sind garantiert.

Wer bezüglich der Abwärme aktueller CPUs und Grafikkarten skeptisch ist, dem sei gesagt, das die Test auf Seite 9 jegliche Sorgen zerstreuen sollten - unsere Volllast-Tests sind praktisch fern von aller alltäglichen Praxis, trotzdem leistet der Hush ATX perfekte Kühlleistung. Viel mehr an CPU-Power hätte es zwar nicht sein dürfen, aber mit einem Pentium 4 2.8 Ghz liegt man sehr gut im Rennen. Über ein großflächigeres Gehäuse - eventuell bei der typischen Größe eines Dolby Digital Recievers - ist sicherlich auch die Kühlung eines Pentium 4 3.0 Gz oder 3.2 Ghz noch möglich und kein Problem. Für die Grafikkarten und Chipsätze reicht die passive Kühlung dicke aus - hier ist man bereits jetzt für die nächste Generation PCI-Express-Karten gerüstet, die schließlich in der Leistungsaufnahme noch etwas höher liegen.

Gut gefällt uns auch, das Hush nicht nur an die Kühlung der normalen PC-Komponenten gedacht hat, sondern den Rest des PCs ebenso durchdacht konstruiert hat. Der Einsatz eines besonders störarmen Netzteils macht Sinn, auch wenn bei unserem Modell ein kleiner Fehler vorlag. Die Abstimmung des PCs auf den HiFi-Markt ist konsequent, wir empfehlen aber den Kauf mit einer hochwertigen Creative-Soundkarte, um richtig klaren und hochwertigen Audiogenuß zu bekommen. Praktisch unerheblich ist, das das Mainboard aufgrund des PT800-Chipsatzes nicht die volle Performance aktueller P4-Mainboards erreicht - aber die wenigen Prozent Unterschied kann man gut verkraften.

Positive Eigenschaften des Hush ATX :

absolut lautlos
leistungsfähige Heatpipe-Technologie
lüfterloses Netzteil
hohe Performance, sowohl CPU als auch Grafikkarte
hervorragende Verarbeitung
dezentes, edles Design


Negative Eigenschaften des Hush ATX :

bei unserem Modell Netzteil-Störung
geringes Platzangebot aufgrund der Baugröße



Hush hat mit dem ATX ein wirklich zukunftsfähiges Produkt auf den Markt gebracht. Sicherlich - es gibt immer etwas zu verbessern, aber uns gefällt dieser erste High-End-Lautlos-PC hervorragend. Die Performance ist hoch, sowohl von der CPU wie auch von der Grafikkarte, man hört aber kein Geräusch, wenn nicht gerade das DVD-Laufwerk oder die Festplatte sich mal leise meldet. Gegenüber "Selbstbau-Lösungen" mit einem riesigen und nicht Wohnzimmer-kompatiblen Zalman TNN500A hat man viele Vorteile - schon die komplizierte Montage entfällt, schließlich bleibt die Garantie der Komponenten enthalten und man hat ein Set, was zum einen gut aufeinander abgestimmt ist und zum anderen schick aussieht.

Für einen Preis von 2.126,00 Euro ist der Hush ATX in unserer Konfiguration bei Hush im Online-Shop erhältlich - mit Mainboard, Pentium 4 2.8 Ghz, 512 MB DDR400, Radeon 9800 SE AIW, dem Teac DVD-R/RW-Brenner und einer 160 GB Seagate-Festplatte sowie den anderen Komponenten, die wir in diesem Review erwähnt haben. Schaut man sich den Preis eines Zalman TNN500A Gehäuses an, welches alleine schon mit 1200 Euro zu Buche schlägt, liegt man beim Hush ATX sehr viel preiswerter.

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