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Leitfaden für einen leisen FreeStyle xpMCE


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#1
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    Inventar

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Inhaltsverzeichnis

1. Allgemeines
1.1 Wie laut sind eigentlich 20db?
1.2 Regeln der Gehäusekühlung
1.3 Versorgungsspannung des Prozessors
2. Richtlinien für leise Komponenten
2.1 Mainboard
2.2 Prozessor
2.3 Festplatte
2.4 Grafikkarte
2.5 Netzteil
3. Leise per Software
3.1 CPUIdle
3.2 CD-Bremse
3.3 Akustik Managment



1. Allgemeines

Dieser Zusammenfassung soll aufzeigen, auf welche Aspekte beim Bau eines leisen Computersystems geachtet werden sollte. Die Beschreibungen sind absichtlich allgemein gehalten und enthalten keine Produktempfehlungen. Ausgenommen davon ist lediglich der Softwarebereich.

1.1 Wie laut sind eigentlich 20db?
Schall wird in der der Einheit db (Dezibel) gemessen. Das üblicherweise anhängende (A) gibt an, dass der gemessene Schalldruckpegel mit Hilfe einer Bewertungskurve der Wahrnehmung des menschlichen Ohres für verschiedene Frequenzen angepasst wurde. Bei db handelt es sich um ein logarithmisches Maß, ein doppelt so hoher Lautstärkewert entspricht einer um 3db(A) höheren Angabe. Das Ohr nimmt dies jedoch nicht als doppelte Lautstärke wahr. Die Einheit Sone gibt hier genaueren Aufschluss. Ist eine Schallquelle der Wahrnehmung nach doppelt so laut, verdoppelt sich auch der angegebene Sone-Wert.

db(A) | Sone  | subjektives Empfinden | Geräuschart
------|-------|-----------------------|--------------------------------
10    | <0,01 | unhörbar              | Atemgeräusch in 30cm Entfernung
20    |  0,1  | extrem leise          | Blätterrauschen
30    |  0,3  | sehr leise            | Flüstern / eigenes Atemgeräusch
40    |  1    | leise                 | Ruhige Wohnstraße
50    |  2    |                       | normale Unterhaltung    
60    |  4    | laut                  | Eingaben an der Tastatur
00    |  16   |                       | lautes Sprechen in 1m Abstand


1.2 Regeln der Gehäusekühlung
Die richtige Kühlung der Komponenten, insbesondere des Prozessors hängt nicht nur von der Wahl des richtigen Prozessorkühlers ab. Insbesondere die Bedeutung des Luftstroms im Gehäuse wird von den vielen unterschätzt. Schnell wird der zu schwache Prozessorkühler als Ursache für ein instabiles System verantwortlich gemacht. Die wahren Ursachen liegen oft woanders.

Intel und AMD haben in Ihren Richtlinien einen zweiten Gehäuselüfter vorgegeben, so dass sich ein Luftweg ergibt, der von der Gehäusefront unten nach oben zum Netzteil und zum zweiten Gehäuselüfter verläuft. Zusätzlich zum zweiten Lüfter wird eine maximale Innenraumtemperatur von ca. 42 Grad vorgegeben sowie eine maximale Temperaturdifferenz zwischen Außenluft und am Kühler eingesaugter Luft von 7 Grad.

Der Luftweg im Gehäuse darf nicht durch Floppy- oder Festplattenkabel blockiert sein. In vielen Systemen hängen die breiten Kabel von den Geräten bis auf das Bodenblech herunter und blockieren den Lufteinlass/-strom. In vielen Fällen schaffen hier runde Anschlusskabel (Rundkabel) wirkungsvolle Abhilfe. Diese können zu einem kleinen Bündel zusammengebunden werden und halten so den Luftweg frei.

Link: AMD Richtlinien u.a. zur Gehäusekühlung

1.3 Versorgungsspannung des Prozessors
Die richtige Einstellung der Versorgungsspannung des Prozessors (kurz: VCore) ist extrem wichtig. Trotz automatischer Erkennung ist diese bei vielen Boards falsch eingestellt. Eine zu hoch eingestellte Spannung führt zu deutlich höherer Wärmeentwicklung und kann der Auslöser sein, wenn ein Kühlkörper für den Prozessortyp, trotz Freigabe durch den Hersteller, nicht mehr ausreicht. Die zusätzliche Wärme muss zudem aus dem Gehäuse geschafft werden und verursacht durch höhere Lüfterdrehzahlen einen höheren Geräuschpegel.


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2. Richtlinien für leise Komponenten

2.1 Mainboard
Es sollte bei der Auswahl des Mainboards darauf geachtet werden, dass kein aktiver Chipsatzlüfter verwendet wird. Es handelt sich dabei um einen kleinen, schnell drehenden Lüfter, der störanfällig ist und zudem ein unangenehm hohes Geräusch verursacht. Wenn es trotzdem ein ganz bestimmtes Board sein muss, das einen aktiven Chipsatzlüfter hat, sollte dieser durch einen passiven Chipsatzkühler getauscht werden.

2.2 Prozessor

Schnelle Prozessoren haben in der Regel einen höheren Strombedarf und damit eine größere Wärmeabgabe, als kleinere Modelle. Die Wärme muss i.d.R. über Lüfter aus dem Gehäuse gebracht werden, was mit Geräuschen verbunden ist. Daher sollte der Prozessor direkt an dem tatsächlichen Bedarf ausrichten sein. Unnötig große Prozessoren mit hoher Stromaufnahme sollten, wenn möglich, vermieden werden. Oft ist es besser die neuere Version eines Prozessors mit gleicher Taktrate zu kaufen, da diese meistens in einer moderneren Technik hergestellt wurden und einen geringeren Stromverbrauch und damit auch weniger Abwärme haben.

Link: Auflistung von Abwärme und VCore von Prozessoren

2.3 Festplatte
Als Festplatte sollten Modelle mit 5400 U/Min denen mit 7200 U/Min vorgezogen werden. Erstere sind i.d.R. nicht nur leiser sondern entwickeln auch weniger Wärme. Wenn eine Festplatte verwendet wird, die nicht leise genug ist, können Festplattendämmung oder sog. NoVibes-Rahmen eingebaut werden.

2.4 Grafikkarte
Die Geschwindigkeit der Grafikkarte ist für einige Nutzer sehr wichtig. Dabei besteht bei modernen Grafikkarten eine zusätzliche Geräuschquelle, da diese Grafikkarten oft mit einem kleiner und meist deutlich hörbarer Lüfter mit hoher Umdrehungsgeschwindigkeit ausgestattet sind. Wenn auf hohe Grafikleistung verzichtet werden kann, sollte eine Grafikkarten mit passiven Lüfter gewählt werden. Wenn dennoch nicht auf hohe Grafikleistung verzichtet werden soll, sollten aktive Kühler/Lüfter gegen leisere Variante getauschet werden z.B. gegen eins sog. Heatpipe.

2.5 Netzteil
Bei der Dimensionierung des Netzteils sollte man sich auf ein für das System ausreichendes Netzteil beschränken. Ein zu großes Netzteil erzeugt zwangsläufig mehr Abwärme. Positiv auf die Belüftung des Gesamtsystems wirken sich nach unten (Tower) / seitlich (Desktop) gerichtete Lüftungsschlitze bzw. ein innenliegender 120mm Lüfter aus, da sich so ein Wärmestau vermeiden lassen und der Prozessor besser gekühlt wird. Bei Verwendung eines Netzteils mit einem 120mm Lüfter profitiert man von der geringeren Drehzahl und damit vom geringeren Betriebsgeräusch. Eine Entkopplung des Netzteils mit einem Silikon-Untersatz kann das Netzteilgeräusch darüber hinaus reduzieren, da Vibrationen des Netzteils so weniger auf das Gehäuse übertragen werden.


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3. Leise per Software

3.1 CPUIdle
Wenn das System unter Windows 9x/Me läuft, kann die Prozessortemperatur per Software deutlich gesenkt werden. Windows 95/98 und Me betreiben den Prozessor auch im Leerlauf mit voller Last. Nicht benötigte Rechenzyklen werden mit Leerschleifen gefüllt. Andere Betriebssysteme wie Linux, Windows NT/2000/XP setzen den HALT-Mechanismus des Prozessors ein. Dabei wird der Prozessor per Befehl kurzzeitig in einen Ruhezustand versetzt. In dieser Zeit verringert sich die Stromaufnahme deutlich, gleichzeitig kühlt der Prozessor ab. Bei allgemeinen PC-Arbeiten werden die meisten Leerzyklen absolviert, so dass die Wärmeentwicklung mit Hilfe der Software deutlich gesenkt und die erforderliche Kühlung spürbar geringer ausfällt. Dies macht sich bei thermogeregelten Prozessorkühlern und Netzteilen bemerkbar.

Produktlink: www.cpuidle.de

3.2 CD-Bremse
Schnelle CD-ROM Laufwerke können durch nicht ebene Datenträger laute Geräusche verursachen. Mit steigender Geschwindigkeit nimmt zumeist auch der Geräuschpegel zu. Die Software-Lösung "CD-Bremse" besteht darin, die Drehzahl und dadurch auch das Geräusch softwaremäßig zu begrenzen.

Produktlink: www.cd-bremse.de

3.3 Akustik Managment
Beim "Akustik-Managment" handelt es sich um die Möglichkeit per Software, die Geräusche der Bewegungen der Lese-/Schreibköpfe zu reduzieren. Damit verbunden ist lediglich ein geringer Geschwindigkeitsverlust. Es ist zu prüfen, ob der verwendete Festplattenhersteller diese Option für seine Festplatten anbietet. I.d.R. ist diese Funktion standardmäßig deaktiviert und muss mittels zusätzlicher Software (gibts als Download auf der jeweiligen Herstellerseite) aktiviert werden.

Wer keine Software bei seinem Festplatten Hersteller finden konnte, aber ein Mainboard mit Intel-Chipsatz hat, kann das "Akustik-Managment" seiner Festplatte mit "Intel® Application Accelerator" konfigurieren. Diese Windows-Software von Intel® ermöglicht neben der Konfiguration des Akustik Managment auch die Änderung von DMA-Mode usw.

Link: "Intel® Application Accelerator"




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7200 Platten sind nicht unbedingt laut meine Maxtor Sata 80Gb hört man gar nicht und besonderns warm wird sie auch nicht :respekt:



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