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Intel Viiv Technology unter der MCE Haube

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23 Antworten in diesem Thema

#1
usa

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IDF: Intels Heim-Unterhaltungs-Plattform VIIV kommt im Paket mit Windows MCE



Donald MacDonald, Chef der Digital-Home-Gruppe, hat Intels Pläne für das "digitale Heim" vorgestellt: Ab dem ersten Quartal 2006 sollen unter der Marke Intel Viiv Technology diverse Media-Center-PCs zu haben sein.

Das VIIV-Logo hatte sich Intel schon vor einigen Monaten schützen lassen; "Viiv" soll ähnlich wie das englische Wort "five" (fünf) ausgesprochen werden. Möglicherweie handelt es sich hierbei um die Umsetzung der unter dem Codenamen "East Fork" lange geplanten Strategie. Der Grundgedanke ist simpel: Alle Viiv-Rechner laufen unter Microsoft Windows XP Media Center Edition (MCE) und lassen sich "ganz einfach" mit einer Fernbedienung steuern. Auch die Multikern-Strategie passt nach Intels Ansicht ins Viiv-Konzept: Weil man mit einem typischen Wohnzimmer-PC mehrere Dinge gleichzeitig tun will -- etwa während eines laufenden PC-Spiels im Hintergrund einen Film aufnehmen --, sichern mehrere Prozessorkerne die flüssige Arbeit.

Grundsätzlich bringt Viiv also nichts wirklich Neues, doch Intel will seine Plattform noch weiter für gute Multimedia-Performance optimieren. Die Marke soll dafür bürgen. "Nach dem Erfolg der Intel-Centrino-Mobiltechnik verfolgen wir mit unserer neuen Plattform eine ähnliche Markenstrategie für das digitale Zuhause", so MacDonald.

Einige besondere Verbesserungen verspricht Intel aber schon. Dank Quick-Resume-Technik sollen sich die Viiv-Rechner sehr schnell einschalten lassen. Außerdem gehören einige Software-Assistenten dazu, etwa zur Heim-Netzwerk-Konfiguration per Fernbedienung oder eine Media-Server-Engine, die abgespeicherte Musik- und Videodaten automatische so umkodiert, dass sie sich leicht auf anderen, Viiv-kompatiblen Geräten abspeielen lassen.

Generell liegt die genaue Spezifikation der Multimedia-Schnittstellen Intel offenbar sehr am Herzen. Im Rahmen der Digital Living Network Alliance (DLNA), aber auch bei WiFi, WiMAX, USB, UPnP oder der HomePlug Industry Alliance mischt Intel mit. "Digitale Technologien führen zu neuen Inhalten, zu vielfältigen Vertriebsarten und innovativen digitalen Geräten. Dies alles lässt eine neue digitale Unterhaltungsindustrie entstehen", sagte MacDonald. "Wir konzentrieren uns darauf, den Zugriff auf digitale Unterhaltung so zu vereinfachen, dass diese auf den verschiedensten Geräten zur Verfügung stehen kann. Dies ermöglicht es zahlreichen Firmen, Software, Inhalte und neue innovative Geräte zu entwickeln. Die Viiv-Technik ist ein erster Schritt zur Erreichung dieses Ziels."

Welche techischen Verfahren zum Urheberrechts-Schutz (Digital Rights Management/DRM, Content Protection) untrennbare Bestandteile von Viiv sind, spezifizierte Intel bisher nicht genau. Öffentlich betont Intel, eine neutrale Position einzunehmen -- schließlich profitiert Intel vom Kauf leistungsstarker Hardware zum Transkodieren von Multimedia-Inhalten. Andererseits kennt Intel aber auch die Wünsche der Unterhaltungsindustrie und entwickelt Kopierschutz-Verfahren wie HDCP.

Intel will Viiv-PCs nicht selbst herstellen, geht aber davon aus, dass solche Systeme ab dem ersten Quartal 2006 "in einer Vielzahl an Formen und Größen passend zu verschiedenen Stilrichtungen und Wohnungsgrößen erhältlich sein werden".

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#2
usa

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    Inventar

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IDF: Viiv ist auf Knopfdruck einsatzbereit
Marke für Unterhaltungs-PCs soll Weg ins Wohnzimmer ebnen




Intel will ins Wohnzimmer und kündigt dazu unter dem Namen "Viiv" eine neue Art von Computer an, der ab Anfang 2006 eben die heimischen Wohnzimmer erobern soll. Genauer betrachtet verbirgt sich hinter dem Namen, der sich auf das englische Wort "five" reimt, eine Art Gütesiegel für Wohnzimmer-PCs, die aber mit einigen interessanten Funktionen aufwarten sollen.

PCs auf Basis der Viiv-Technik sollen sich auf einfache Art und Weise mit anderen Geräten, Online-Diensten und Software verbinden können und so eine "neue Ära der Unterhaltung begründen", wie Intel mit großen Worten verspricht. Dazu gehört unter anderem Fernbedienung sowie eine Reihe von Intel-Produkten wie ein Dual-Core-Prozessor, vorzugsweise "Yonah", Chipsätze, Software und Ethernet bzw. optional WLAN.

Don MacDonald, Intels Vize-Präsident und General Manager von Intels Digital Home Group stellt "Viiv" auf dem Intel Developer Forum offiziell vor und demonstrierte einen Konzept-PC mit Namen "Golden Gate", in dem der Mobil-Prozessor "Yonah" zum Einsatz kam. Auch wenn Intel enge Bedingungen an die Nutzung der Marke Viiv knüpft, ähnlich wie bei Centrino, bleibt die äußere Form der Geräte recht flexibel, von Geräte im Hifi-Design bis hin zum PC-typischen Tower-Gehäuse.

Als Betriebssystem soll Microsofts Windows Media Center Edition zum Einsatz kommen um die Bedienung der PCs der eines Fernsehers anzunähern. Zur Audio-Ausgabe muss mindestens 5.1- optional 7.1-Sound unterstützt werden.

Ganz entscheidend dabei ist das schnelle Ein- und Ausschalten, das über einen neuen Ruhe-Zustand namens "Quick Resume" erreicht werden soll. Einmal gebootet sollen die Geräte dann auf Knopfdruck einsatzbereit sein. In MacDonalds Demonstration dauerte es kaum eine halbe Sekunde um die Geräte ein und auszuschalten.

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Viiv Demo-PC


Über einen TV-Tuner müssen die Geräte nicht zwingend verfügen, wenn doch sollen so die typischen Funktionen eines digitalen Video-Rekorders sowie Video- und Musik-on-Demand bereitgestellt werden. Um die Inhalte auch auf andere Gräte im heimischen Netzwerk verteilen zu können, verfügen Viiv-Geräte über eine integrierte Media-Server-Engine, die Inhalte "on-the-Fly" umkodieren soll. Inhalte sollen sich so leicht von einem Gerät auf ein anderes schaffen lassen, trotz DRM wofür DTCP sorgen soll.

Intel selbst wird keine Viiv-Produkte anbieten, diese Aufgabe sollen diverse System-Hersteller übernehmen, die im ersten Quartal 2006 erste Viiv-Geräte in verschiedenen Formen auf den Markt bringen sollen. (ji)


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#3
Paulus

Paulus

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Hallo Leute,

Intel will sich verstärkt um das Digital Home Entertainment kümmern.

http://business.toms...825_102846.html

Gruß
Paulus


#edit: "usa, der Man der schneller postet als sein Schatten!" :ohje: #end

Bearbeitet von Paulus, 25 August 2005 - 11:05 .

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#4
usa

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#5
robert_s

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Zu diesem "Quick Resume" lässt sich bei Microsoft etwas in den Präsentationen der letzten WinHECs nachlesen:

Demnach soll es einen neuen Stromsparmodus geben, der "Always Ready" oder auch "Rest" genannt wird. Eine kleine Übersicht über die bisherigen Modi:

S0 -> System voll an
S1 -> Power-On Suspend (CPU aus, Lüfter laufen, Steckkarten und RAM in Betrieb)
S2 -> nicht definiert
S3 -> Suspend-To-RAM (CPU aus, Lüfter aus, Steckkarten aus, RAM in Betrieb)
S4 -> Hibernate (System aus, RAM-Inhalt auf Festplatte gesichert)
S5 -> Off (System aus)

Nun soll "Always Ready"/"Rest"/"Quick Resume" eine Abwandlung von S0 sein, bei der CPU-Takt und Spannung soweit abgesenkt werden, dass die Lüfter abgeschaltet werden können. Dazu soll auch der Bildschirm abgeschaltet werden. Das System bleibt also im Prinzip voll an, läuft aber mit niedriger Leistung - das dürfte dennoch ordentlich "Standby"-Strom ziehen.

Irgendwie kommt es mir so vor, als hätte das AMD eigentlich schon mit Cool&Quiet umgesetzt...

Interessanter finde ich übrigens den "Hybrid Sleep"-Modus, der mit Windows Vista eingeführt werden soll: Das ist einfach eine Mischung aus S3 und S4 - der RAM-Inhalt wird auf Festplatte gesichert und dann in Suspend-To-RAM gegangen. Trennt man dann den Rechner versehentlich vom Netz (weil man einfach vergessen hat, dass das Teil nicht aus, sondern nur suspended ist), dann hat man im Gegensatz zu bisher keinen Datenverlust - der Rechner resumed beim nächsten Start dann einfach wie beim Hibernate. Damit wird STR meiner Meinung nach erst "sorgenfrei" nutzbar...

#6
Paulus

Paulus

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... und Neues zu Viiv:

CES: Startschuss für Viiv, Centrino Duo und 65-Nanometer-Pentium-D
LINK heise

Viiv - Eine neue Generation von Wohnzimmer-PCs
LINK golem

Gruß
Alex
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#7
Marcellino

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Machts Euch doch nicht so schwer :D

Schaut mal beim Hersteller :yes:
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#8
Paulus

Paulus

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Partnerschaft von T-Online Vision mit Intel (Viiv)

Link heise

Am interessantesten ist der Satz:

heise online:
In den nächsten Monaten sollen diverse Hersteller über 80 verschiedene Viiv-Rechner auf den Markt bringen.


Also erwartet uns wohl eine wahre Geräteflut. Da wird sich die Sparte xpMCE Systeme wohl füllen! :yes: Und das Forum auch! Ware cool wenn es dann schon die Wissensdatenbank geben würde, sonst erklärt man zum einemillionsten mal wie das Albumcover in Eigene Musik angezeigt wird. :wub:

Gruß
Alex

Bearbeitet von Paulus, 13 Januar 2006 - 10:29 .

Mein System -> myMCE

#9
usa

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aus c't 3/2006, S. 30: Intel Viiv



Gewieft gedacht
Intels Viiv-Strategie hinterleuchtet

Die im September 2005 angekündigte „Viiv Technology“ lief am 5. Januar 2006 anlässlich der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas vom Stapel. Viiv ist etwas unscharf definiert, doch Intel verfolgt ganz konkrete Ziele.

Dass die Welten der Informationstechnik und der Unterhaltungselektronik zunehmend verschmelzen, ist ein alter Mythos der Computerbranche: Man kennt ihn spätestens seit Erscheinen der ersten Multimedia-PCs, die wenig mehr als ein CD-Laufwerk, eine Soundkarte und Windows 95 zu bieten hatten. Mehr als zehn Jahre später will Intel nun mit aller Macht den Brückenschlag zwischen Consumer Electronics (CE) und Heim-PC erzwingen und hat sich dazu die Marke Viiv [1] schützen lassen. Das Kunstwort spricht man vorne mit „W“ und hinten so, dass es sich auf „five“ (die Zahl 5) reimt. Der Begriff soll Anklänge an „live“-Erlebnisse und „vivid“ (lebendig, regsam) wecken, das Logo ist bereits auf den ersten PC-Systemen zu finden.

Vordergründig steht der Marketing-Claim Viiv für ein Technik-Paket: Ähnlich wie Centrino ein Bündel aus Notebook-Prozessor, Chipsatz und WLAN-Chip kennzeichnet, meint Intel mit der Marke Viiv bestimmte Prozessoren und Chipsätze. Dazu benötigt man noch eine Fernbedienung, ein paar Zusatzchips und das richtige BIOS, die zusammen einen festgelegten Funktionsumfang gewährleisten. Dieser stellt eine Ergänzung und Erweiterung der Vorgaben dar, die Microsoft für Media-Center-PCs mit dem Logo für Windows XP Media Center Edition 2005 (MCE 2005) festgelegt hat. Viiv-PCs sind ebenfalls ausschließlich für Windows XP MCE 2005 ab Rollup 2 vorgesehen.

Intel will Aussehen und Bedienung der MCE-PC-Hardware noch näher an das von der Unterhaltungselektronik Gewohnte heranbringen. Ein Wohnzimmer-PC soll aber trotzdem mehr können als herkömmliche „braune Ware“, denn schließlich will Intel weiterhin x86-Prozessoren verkaufen - das Geschäftsmodell des Chip-Weltmarktführers ist auf die Produktion von 100 bis 200 Millionen Chips ausgelegt, um Milliarden US-Dollar zu verdienen, und nicht auf Milliardenstückzahlen, die bloß Millionen einbringen. Statt also Spezialchips für Settop-Boxen zu bauen will Intel Universalprozessoren im Wohnzimmer etablieren. Diese können zukünftig zwar gerne auch ein paar spezielle Kerne für Multimedia-Aufgaben mitbringen, Herzstück soll aber die x86(-64)-Technik bleiben, die die Installation beliebiger Windows-Software und Codecs ebenso verspricht wie Erweiterbarkeit und Netzwerk-Tauglichkeit: Viiv-Geräte sollen untereinander, mit Zusatzgeräten wie Streaming-Boxen und portablen Abspielgeräten und dem Internet reibungs- und drahtlos kommunizieren.

Bequem vom Sofa aus sollen Viiv-Nutzer dann auf Medien-Shopping-Tour gehen und sich digitalen „Content“ - sprich: Video- und Audiodaten sowie Spiele - kaufen. Ausgefeilter Kopierschutz sichert dabei die Interessen der Content-Provider. Zwischen Viiv-Geräten sollen sich per Content Protection (CP) geschütze Inhalte genau so leicht wie ungesicherte Daten austauschen lassen. Viiv steht also auch für eine Digital-Rights-Management-(DRM-)Plattform, zurzeit offenbar für die Windows-Media-Formate WMV und WMA.

Viiv zielt also nicht nur auf Wohnzimmer-Computer, sondern auf eine komplette Infrastruktur für digitale Unterhaltung. Um die Attraktivität zu steigern, kümmert sich Intel auch um kompatible Inhalte und schließt möglichst exklusive Verträge mit der Medienindustrie. In erster Linie geht es dabei um die Online-Lieferung, etwa bei T-Online, AOL oder Napster. Intel bemüht sich um klangvolle Namen wie MTV oder Sony und investiert auch direkt, etwa gemeinsam mit der Produktionsfirma Revelations Entertainment in ClickStar [2].

Auf der CES sah das konkrete Angebot an Videomaterial jedoch noch recht schmal aus. Vor allem die exklusiven Inhalte wirkten teilweise altbacken oder mager - hier leidet Viiv unter einem Henne-und-Ei-Problem: Erst wenn Viiv ausreichende Verbreitung erfährt, könnten attraktive Exklusiv-Angebote entstehen, die wiederum Kunden auf den Viiv-Pfad locken.

Neue Medien
Damit die Medienindustrie Viiv auch wirklich mit Inhalten füttert, muss das DRM so mächtig sein, dass Kopien zumindest nur umständlich gelingen. Gleichzeitig darf der Kopierschutz aber nicht stören. Intel schlägt diesbezüglich einen betont unaufgeregten und pragmatischen Ton an. Der Schauspieler Morgan Freeman beschreibt in seiner Funktion als Geschäftsführer von Revelations Entertainment die Aufgabe so: „Wir müssen dafür sorgen, dass Filme leichter zu kaufen sind, als zu kopieren“.

Intel betont, dass Viiv mit offenen Standards arbeitet, definiert diese Richtlinien aber maßgeblich selbst: HDCP (High-Bandwidth Digital Content Protection) kommt bei der Digital-Video-Schnittstelle HDMI schon zum Einsatz, mit DTCP (Digital Transmission Content Protection) und CPRM (Content Protection for Recordable Media) steht eine komplette Content Protection System Architecture (CPSA) zur Verfügung. Auch Spezifikationen zur Vernetzung digitaler Unterhaltungselektronik wie NMPR (Networked Media Product Requirements) tüftelt Intel aus und fördert deren Verbreitung über das Industriegremium DLNA (Digital Living Network Alliance). Intels Digital Media Infrastructure (DMI) fungiert als Middleware zur gemeinsamen Nutzung digitaler Inhalte im heimischen Unterhaltungsnetz. Von Seiten Microsofts kommen UPnP (Universal Plug-and-Play) und DRM sowie eine Betriebssystem- und Treiber-Infrastruktur, die kopiergeschützte Signalpfade durch das gesamte Hardware-Inventar sichern soll (PMP: Protected Media Path, PVP: Protected Video Path, PUMA: Protected User Mode Audio).

Bekanntlich will Microsoft den Hebel vor allem bei High-Defininition- (HD-)Video ansetzen: Nur, wenn alle Systemteile bestimmte Kopierschutz-Standards einhalten, sollen HD-Medien ihre vollen Auflösung und Qualität entfalten. Fehlt ein Glied in der Kette, sieht der Anwender bestenfalls herkömmliche Bildqualität. Ein Teil dieser Verfahren dürfte erst mit Intels nächster Chipsatzgeneration und Microsoft Vista ab Herbst funktionieren.

Dann erst kommen auch per LAN und WLAN angebundene Viiv-Geräte hinzu (Networked Media Devices, Digital Video Receiver/DVR, Digital Media Adapter/DMA). Diese sollen zertifizierte (!) Online-Medien direkt aus dem Web abspielen können, freilich mit dem Umweg über den zentralen Viiv-PC im Wohnzimmer. Er dient als zentraler Hub im heimischen Mediennetz und muss deshalb fast ständig laufen. Außer als Streaming-Server dient er auch als Füllstation für tragbare Abspielgeräte (Portable Media Players/PMP), in Zukunft etwa auch per Wireless USB.

Zueinander kompatible Geräte soll man an ihren Viiv-Aufklebern erkennen, sie sollen sich leicht bedienen lassen und reibungslos funktionieren. Auf der CES sah manches aber noch etwas ruckelig aus - wie auch die Erfahrungen mit vielen Media-Center-PCs zeigen, steckt hier der Teufel im Detail. Trotzdem ist die Technik aber wohl nicht billig, weshalb Intel zunächst Technik-Freaks ansprechen will.

Wie herkömmliche kopiergeschützte Medien, also (Un-)CDs oder verschlüsselte DVDs in die schöne neue Viiv-Welt passen, ist fraglich. Schließlich hat sich die Medienindustrie die Umgehung wirksamer Kopierschutzverfahren als Rechtsverstoß in Gesetze gießen lassen. Deshalb wären wohl juristische oder technische Ausnahmeregelungen nötig, um die Daten solcher Nicht-Windows-DRM-Scheiben im Medien-Heimnetz nach Viiv-Art nutzen zu können. Dasselbe gilt für Apples AAC-DRM und Sonys Blu-ray-Discs.

Technik konkret
Für die PC-Hardware bedeutet Viiv keine großen Änderungen. Wirklich neu ist bloß Intels Quick Resume Technology, ein zusätzlicher ACPI-Stromspar-Modus. Dabei sind Tastatur, Maus und Bildschirm abgeschaltet, aber der Prozessor läuft mit niedriger Taktfrequenz weiter - schließlich soll der Viiv-Rechner als einigermaßen sparsamer und leiser Wohnzimmer-Server dienen. Da ist es besonders peinlich, dass die erste Version der 65-Nanometer-Doppelkerne aus der Pentium-D-Familie (also nicht der Mobilprozessor Core Duo) mit einem Bug geschlagen sind, der ausgerechnet die Stromsparfunktion blockiert - Intel will innerhalb weniger Wochen nachbessern.

Intel stellt nicht nur einen Quick-Resume-Treiber, sondern auch gleich noch Test-Software zur Funktionsprüfung bereit. Bei Microsoft heißt der Sparmodus Away Mode und lässt sich mit dem Rollup 2 zu Windows XP MCE 2005 nutzen. Aufwecken lassen sollen sich Viiv-Rechner per Fernbedienung, um dann wie andere HiFi-Geräte innerhalb weniger Sekunden einsatzbereit zu sein.

Neben den Pentium-D-Doppelkernen und den dazu passenden Chipsätzen i945G/P, i955X und i975X sieht Intel erstmals ausdrücklich den stationären Einsatz von Mobilprozessoren vor: Für den Core Duo (Yonah) gibt es dazu den „nicht-mobilen“ Spezialchipsatz i945GT. Er ist für „kundenspezifische Formfaktoren“ vorgesehen, etwa Computer im HiFi-Baustein-Format oder den Mac-mini-ähnlichen Mini-PC von AOpen.

Zur Hardware-Basis der Kopierschutzverfahren lässt sich bisher noch wenig sagen. Bestimmte Produkte sind bisher noch selten, beispielsweise PC-Grafikkarten mit HDMI-Port, weil HDMI auch Audio-Daten transportiert. Eine HDMI-Buchse ließe sich auf Mainboards mit Onboard-Grafik also besonders leicht integrieren; Asus und Hitachi haben auf der CES HDMI-Notebooks gezeigt. ATI und Nvidia offerieren HDMI-taugliche Grafikchips, der GeForce 6200 steckt etwa im Sony Vaio VGX-XL1 Digital Living System. Ob Intels nächste Chipsatz-Generation „Broadwater“ zusätzliche Kopierschutzfunktionen bieten wird, ist noch unklar. Recht unwahrscheinlich ist jedenfalls, dass ein Trusted Platform Module (TPM nach TCG/TCPA) dabei eine Rolle spielt: Soweit bisher absehbar, kommen alle Medien-Kopierschutz-Ideen von Intel und Microsoft ohne diese recht teuren Chips aus, die zudem vor ihrem Einsatz vom Besitzer freigeschaltet werden müssen (Taking Ownership).

Wer macht mit?
Die Marke Viiv soll potenzielle Käufer mit Kompatibilität, definiertem Funktionsumfang und großem Medienangebot locken und verspricht gleichzeitig den Rechteinhabern Sicherheit. So will sich Intel aus der PC-Ecke von MediaMarkt oder Saturn in deren Audio-/Video-Abteilung vorarbeiten. Die Frage ist bloß, ob auch die Kunden mitziehen, die den ganzen Aufwand bezahlen müssen. Die typische Klientel der Geiz-ist-geil-Märkte gibt jedenfalls ungern Geld für Funktionen aus, die ihren eigenen Interessen im Weg stehen.

Apples Erfolge mit iTunes und iPod - eine offenbar attraktive Mischung aus Geräten, Inhalten und Image - beweisen andererseits, dass ein nennenswertes Kundenpotenzial existiert, welches DRM grundsätzlich akzeptiert. Anders als Apple hat Intel aber das Problem, unterschiedliche DRM-Systeme vereinheitlichen zu müssen. Und dafür, dass der neue Intel-Kumpel Apple seine eigene iPod-Welt Hals über Kopf in Richtung Microsoft öffnet, gibt es keine Anzeichen. Damit aber Viiv wirklich „die“ Marke für eine PC-basierte, vernetzte Heimunterhaltungs-Infrastruktur werden soll, muss Intel eine gewisse kritische Masse von Anbietern und Kunden überzeugen - also das Wintel-PC-Prinzip auf den Markt der Unterhaltungselektronik übertragen.

Ob bei Intels neuen Partnern wirklich die Konsumenten im Brennpunkt stehen, ist zurzeit noch nicht offensichtlich - Morgan Freeman jedenfalls stuft den Kopierschutz als ebenso wichtig ein wie die Technik- und Komfortvorteile der digitalen Medien. Das klingt eher wie ein Versprechen an die Medienindustrie als an die Käufer. (ciw)
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#10
hoeren&sehen

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    MegaByte Ass

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Quelle: What Does Intel's Viiv Bring to Media Center Edition?

Feb 9 2006

Everyone pretty much agrees that Intel's Viiv platform--and the marketing campaign that will surround it--will do great things for Media Center Edition. What many pros can't figure out, though, is what Viiv brings to the MCE party besides hype. Not that hype alone wouldn't be a great thing for driving digital entertainment.

Back in December, when Intel held a big press conference about Viiv, company executives faced a roomful of skeptics who wondered if the new platform was really any big deal. At the time, Brian Fravel, Intel director of campaign strategy, said, "We think just slapping a brand on it and not giving extra value is not enough."

However, he and the other execs stopped short of providing real answers regarding the "extra value" that Viiv would provide. "Viiv is about ensuring a great experience," said Fravel. "We're making it easier to get a better experience."

Again and again, Fravel and friends insisted that specially verified, Viiv-exclusive services would be available for users of the platform, but Intel would give no examples. "They will be announced in Q1," said Fravel.

So they were. At CES in January, Intel intimated more about Viiv. We have written in the past about the platform, which features a dual-core processor for faster processing, multitasking and power savings. Of course, you don't need Viiv to take advantage of Intel's speedy new, low-power processors--the Pentium D900 and Core Duo, in particular--but Viiv apparently pulls together a variety of pieces that will make it easier for customers to enjoy MCE products.


I asked Merlin Kister of Intel's Digital Home Group to elaborate on some of the key features that Intel is touting.

Me: Instant on/off: Is this only available with Viiv? I saw MCE demos with this capability in the fall (2005).
Kister: Microsoft and Intel offer technologies to achieve this and PC makers may adopt either one, but for the case of IVT (Intel Virtualization Technology) systems, Intel technology is required. The good news is that PC makers will be able to instantly turn their PCs on and off like a TV, and in the case of Intel's technology, even faster in some cases.

NOTE: As Intel puts it, IVT allows a platform to run multiple operating systems and applications in independent partitions. For example, home users could create virtual partitions isolating multiple user environments such as dedicating resources to a PC game, productivity, and PVR-type environments, as well as improve defenses against viruses or spyware.

Transcoding: Can you elaborate on this technology? I know the generals of transcoding but specifically what is happening in the Viiv environment that isn't handled, say, by DLNA (Digital Living Network Alliance)?
DLNA doesn't offer transcoding. DLNA 1.0 specifies what formats are required so devices can speak the same language (so to speak). Simply put, DLNA 1.0 specifies how PCs and CE devices communicate with each other, not the format of the content that a consumer actually has. For example, if I take movies with my camcorder, they can be DV AVI file format, which is not a DLNA format. With IVT PCs, if personal content is not in one of the DLNA specified formats, it will transcode it into the DLNA formats so that DLNA and Viiv verified devices can display it.


NOTE: Transcoding enables audio, video and images to be played or displayed at the optimal resolution, regardless of the source or decoding device. With Viiv, transcoding happens on the fly, meaning users won't have to reformat their content or adjust their players to enjoy movies, music and other media on PCs, stereos, big screens and tiny screens (like cell phones). Nathan Hufford of Computer Connections, a system builder and integrator based in Greensburg, Penn., says, "Transcoding paves the way for digital content. Consumers can have the freedom to take content and move it around and out of the house--to digital music players, digital video players, for the home or the car."

Services: Which specific services have been announced that are available only for Viiv PCs? The Olympics? Clickstar movies?
We've outlined more than 50 content deals. Most will likely run on any PC with MCE, but for Viiv, we are specifically testing and validating to make sure these applications are written and run well in a remote/TV screen experience. The Olympic footage is indeed exclusive to Viiv systems. There are other exclusive content deals, such as ESPN.


NOTE: Ever had an MCE crash because of an unstable service in "Online Spotlight?" Then you understand what Kister is talking about. Of course, Intel can't come right out and say that so many of the MCE-featured services are unstable. Microsoft itself is saying it, though, in its own subtle way. In Vista, the company will offload the services so that consumers won't blame unstable plug-ins on the MCE platform.

"Enjoy with Viiv" TVs: What would be the value of this? If the Viiv MCE is already transcoding content, why do you need a Viiv TV?
As content goes digital, families can do a lot more with their entertainment. There may be PC SKUs that are "all-in-one" TV and PC systems, for example. But our goal is to make it as easy as possible to share digital content throughout the home, in and out of the PC, to TV screens throughout the home, mobile laptops or handhelds, etc. The value of having a verified Viiv digital device is knowing the extra validation and testing is done to make the experience as easy as possible.


NOTE: Integrators tell me that the most unnerving thing about MCE is the video--trying to optimize quirky video cards for any given TV display. It can be very difficult. Apparently Viiv will help.

Anything else? Any other Viiv-specific features?
Other than our great platform that features Core Duo that allows for sleek form factors with great designs that look great in the living room and up to 7.1 surround sound and HD video playback support, no.

I assume most people--system builders, custom installers, and consumers like me will figure, Why take chances? May as well go with Viiv!

-Julie Jacobson, CE Pro editor-at-large
jjacobson@ehpub.com



#11
Barny

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Hi!
Das wichtige dabei ist: Mit V//V kommt die Media Center Industrie erst so richtig in Fahrt. intel investiert irsinnige Summen in diese Plattform.
Im Laufe des Jahres 2006 wird man da sehr viel hören.
Ich war im Januar und Februar permanent unterwegs auf V//V Trainings.
Die Händler springen da mehr und mehr auf und es gibt großes Interesse.
Eigentlich ist V//V ja nichts großartig Neues, aber jetzt nimmt sich endlich jemand der Sache an und bringt Hardware, Software und Content unter einen Hut.
Wenn dann auch noch eine saubere Infrastruktur und einfache Einrichtung im Heimnetz kommt, dann fliegt das...

Cheers
Barny
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#12
aumiller

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@barny
guter hinweis, danke.
;) ;) ;) mir kommt eh nichts anderes ins haus ausser intel ;)

#13
Marcellino

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@ Barny

Habt Ihr in der Zwischenzeit eigentlich die neuen AOpen-Boards bekommen? :angry:
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#14
Barny

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@Marcellino

Nächste Woche kommt die erste Lieferung.
Ich hatte bereits seit einigen Wochen ein Vorserien-Board hier.
Wird eine sehr gute Sache.

Grüße
Barny
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#15
Marcellino

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Ah ja, danke, bin nämlich gerade am überlegen, ob das zusammen mit einem Core Duo nicht doch eine Sache für mich wäre.

Bin schon gespannt auf Deine ersten Eindrücke. :)
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#16
Jacomo

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Mal ne blöde Frage...
Wo krieg ich so einen Prozessor mit ViiV Technologie her?
Bin ich blind, oder gibts den noch nicht? Dachte es gibt schon die ersten PCs mit so einem Prozessor?

#17
Marcellino

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ViiV ist nicht der Prozessor allein, sondern beschreibt eine Technologie von Intel, wo bestimmte Gruppen zusammenarbeiten Prozessor, Mainboard und WLAN, ähnlich wie z.B. bei Centrino.

Mehr dazu findest Du auf der Website von Intel.
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#18
Barny

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V//V ist ja nicht nur eine Hardware-Plattform, sondern beschreibt ein "Ökosystem" aus Hardware, Software und Content / Services, welches zudem noch einfach zu implementieren und bedienen ist.

HARDWARE:
Prozessor (muss ein Dual Core Prozessor von intel sein, also ein Pentium D oder Core Duo), Chipsatz (955X oder 945G/P mit ICH7DH), intel Pro 10/100 oder 10/1000 Netzwerkinterface, Intel Audio Codec und das intel Matrix Storage System (RAID 0+1 Möglichkeit bei zwei Platten im Verbund, was optional ist).
Die Festplatte muss NCQ fähig sein (z.B. die 250 GB Samsung SATA Platte SP2504C oder die neuen Seagate SATA 3 Platten).

Wenn eine Wireless Lösung eingesetzt wird, dann muss sie über Microsoft Zero Config konfiguriert werden und nicht über das Utility des Herstellers.

Eine Infrarot Fernbedienung muss vorhanden sein (Philips RC6 key code kompatibel).

Das BIOS des Boards muss verschiedene zusätzliche Einträge / Konfigurationsmöglichkeiten bieten:
RAID / AHCI => ENABLED
Intel Quick Resume => ENABLED
Wake On LAN => ENABLED

V//V zertifizierte Boards verschiedener Hersteller haben erstens alle obigen Hardware-Bestandteile integriert und erfüllen zweitens die BIOSseitigen Anforderungen.
Ein V//V System kann aber nur ein intel V//V Partner (wie Reycom) bauen, weil nur der auch an die Zertifizierung des Gesamtsystems kommt.

Ein V//V System verfügt also über eine Reihe von Qualitätsmerkmalen die dem Käufer / Anwender über das V//V Logo an der Gehäusefront auf einen Blick zeigen, dass er ein hochklassiges System für den Wohnzimmer Entertainment Einsatz vor sich hat.

SOFTWARE:
Das System nutzt die Microsoft Media Center Edition 2005.
Andere Systeme sind grundsätzlich möglich, aber bisher nicht verfügbar.

CONTENT:
Als Teil des VIIV Ökosystems werden dem Anwender diverse, V//V zertifizierte Inhalte über die Onlinegalerie der MCE, oder in Plug-In Form dargeboten.
Das können Video- / Audio On Demand, Games On Demand (!!!), IPTV-Dienste o.Ä. sein. Als V//V Angebote erfüllen diese Angebote diverse Kriterien i. B. auf Bedienung, Qualität der Inhalte, etc.

Bisher sind fast ausschließlich V//V Mainboards auf Basis des Pentium D Prozessors (S775) verfügbar. Das ist, bevor es im April die neue, fehlerbereinigte Presler Version geben wird, wenig spannend. Der Kühlbedarf ist hier weiterhin erheblich, was ein schlankes System mit guter Wohnzimmereignung unmöglich macht.
Einige Core Duo V//V Boards sind allerdings im Anflug. Wir releasen in Bälde unsere entsprechende, neue Gerätegeneration.

Cheers
Barny
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#19
Jacomo

Jacomo

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V//V zertifizierte Boards verschiedener Hersteller haben erstens alle obigen Hardware-Bestandteile integriert und erfüllen zweitens die BIOSseitigen Anforderungen.
Ein V//V System kann aber nur ein intel V//V Partner (wie Reycom) bauen, weil nur der auch an die Zertifizierung des Gesamtsystems kommt.

Kann ich mir dann als normalsterblicher selber so ein System zusammenbauen?
Ich meine, es ist schon klar, dass ich kein zertifiziertes System habe, aber wenn die Komponenten stimmen, kann ich dann die Technologie auch nutzen?

Und jetzt das wichtigste:
MERKT man überhaupt einen Unterschied? :ph34r:

#20
Barny

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@Jacomo

Zunächst wirst du sicherlich einen Unterschied in der Geschwindigkeit des Systems merken. Die Dual Core Technologie von Intel ist wirklich sehr schnell.... auch beim CoreDuo merkt man einen großen Sprung.
Das hat allerdings ja noch nichts mit V//V zu tun....
Die intel QuickResume Technik und "Always On" ist auch gut, wenn du z.B. in einem Netzwerk mit einem V//V Rechner als Zentralgerät (V//V Server) arbeitest und in weiteren Räumen sogenannte "DMA" also Digital Media Adapter betreibst, die auf alle Inhalte des V//V "Servers" zugreifen. Damit wird sichergestellt, daß Inhalte an allen Orten zu jeder Zeit schnell bereitgestellt werden können.

V//V wird dann interessant, wenn in dem V//V Ökosystem im Haus Content über das Netz bereitgestellt wird. Durch eine Aufbereitung und Verteilung des Contents über den V//V Rechner (Re-Encoding von Videostreams zur Verteilung im Netz in Echtzeit) kannst du plötzlich z.B. mehrere Video Streams gleichzeitig über deine Wireless Verbindung übertragen ohen Bandbreitenprobleme zu bekommen. Auch dazu ist die Performance des DualCore Prozessors nötig.

Da kommt noch so einiges im Laufe diesen Jahres!

Mehr Infos:

IDF: Viiv 1.5 due out later this year

The next version of Intel's Viiv platform, 1.5, will come out later this year, and including a number of enhancements, such as the ability to secure premium content such as Hollywood movies.

The PC platform, which launched in January, attempts to make it easier to set up the many technologies used in the home and get them working with each other.

One of the issues Viiv 1.5 will tackle is the ability to pump protected content, such as films, around the home across devices. This, said Don Macdonald, who is in charge of Viiv, is difficult to do because it has to cope with digital rights management (DRM).

...

Macdonald added that Intel had built several improvements into Microsoft's Windows Media Center software, including better power management, so that even when the PC is off, a user can still access content on the hard disk via another device over a wireless network. This was possible before, but only via an Ethernet cable.



Cheers
Barny
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#21
Katzenfürst

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@barny
guter hinweis, danke.
:ohje: :D :-((( mir kommt eh nichts anderes ins haus ausser intel :-(((

Mir auch nicht :D :ph34r: :ph34r: :( ;)
MCE / Gaming - System:OS: Windows7 Home Premium 64bitCPU: AMD Phenom II x4 955 3,2Ghz overlocked @3,8GhzBoard: GIGABYTE GA-MA770-UD3 Rev.: 2.0RAM: 4x2 GB Transcend aXeRam PC2-1066 overlocked @1333MhzGrafik: ATI Radeon HD 5700 1024 MB GDDR5Sound: ASUS Xonar D2X/XDT PCIeLaufwerk: Samsung SH-D 163BBrenner: Samsung SH-S 203DSytemdatenträger: OCZ Vertex II 60 GB SSDMusik- / Fotodatenträger: Western Digital 2TB SATAFilmdatenträger: Western Digital 2TB SATATV-Tuner: Happauge WinTV-HVR-1700 DVB-T / DVB-C MCE KitExtender: Linksys DMA 2100 (jeweils in Wohn- und Schlafzimmer)---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------9 von 10 Stimmern sprechen zu mir in meinem Kopf nur 1 nicht, die summt die Melodie von Tetris!!!!!!!

#22
Jacomo

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Besten Dank für die Infos! :ph34r:
Bin schon gespannt!

#23
wima

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Das mit dem QuickResume hört sich sehr interessant an. Wie wird das denn gemacht? Kann ich sowas ev. sogar nachrüsten? Mein MediaCenter hat für meine Ansprüche immer noch zu lange, bis er ready ist.

Danke, Gruss wima
never change a running systemHomepageEingefügtes Bild

#24
Barny

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Nope, sorry.
Das geht nur mit geeigneten Boards.

Ausserdem macht die QuickResume Technik nur folgendes:
Die Festplatte läuft weiter, die CPU wird in einen stromsparenden Modus geschaltet (geht nur bei geeigneten Prozessoren), also Takt- Multiplikator und Kernspannung werden abgesenkt, der Video-Ausgang und der Audio Ausgang werden ausgeschaltet.
Das System ist somit vordergründig inaktiv, während es für Anfragen externer Clients (DMA, Extender) nach wie vor zur Verfügung steht und Daten (Video, Audio ...) liefern kann.
Das ist stromspartechnisch im Vergleich zum S3 (Suspend to RAM) sicherlich weniger effektiv.
Wenn man ein Einzelsystem ohne Netzwerkclients betreibt, dann macht das keinen Sinn, denn dann ist der Standby oder Ruhemodus weit effektiver.

Cheers
Barny
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