ich habe heute meine blaue Power-LED aus dem System entfernt und eine RGB-LED eingebaut. Diese hängt am seriellen Port (COM) und wird vom LEDsdriver gesteuert. Daher können MCE-Zustände per LED in unterschiedlichen Farben und Intensitäten angezeigt werden. Ich habe bei der Arbeit einige Fotos gemacht und dachte, es hilft vielleicht dem Einen oder Anderen.
1.) Einkaufsliste (gekauft bei leds24.com)
- Einen Lötkolben hatte ich schon
- Eine 3-Chip LED (steuerbar) für 0,79 €
- 1m Schrumpfschlauch
- 50 Widerstände mit 510 Ohm
- 50 Widerstände mit 430 Ohm
- Ein RGB-Verlängerungskabel (4-adrig) [das ich gar nicht brauchte]
- Außerdem habe ich ein internes USB Anschlusskabel verwendet (um die PINs zu belegen). Das gibt es z.B. bei aquacomputer.de
Zunächst mal brauchte ich den Anschlussplan für den LEDsdriver. Diesen gibt es in dessen Forum (http://www.degroenek...pic,4809.0.html). Die Grafik hatte einen Fehler. Ein User hat es korrigiert und diese Grafik hier bereitgestellt:

Wir müssen also diese PINS finden. Jetzt habe ich mir erstmal einen Plan gemacht.

Bei meinem Mainboard sieht die Belegung so aus. Dabei standen nur die vollen Bezeichnungen der PINs. Nicht die Abkürzungen...

Mit HIlfe des Internets habe ich die Bezeichnungen und die Abkürzungen gefunden und mal dazu geschrieben.
Die LED muss (wie wir auf der Grafik aus dem LEDsdriver-Forum sehen) an folgende PINs angeschlossen werden:

Und hier noch einmal die verwendeten Kabelfarben des USB-Kabels:

3.) Kabelarbeiten
Das Schöne an dem USB-Kabel ist, dass es zwei mal 5-PINs hat. Ganz so, wie der serielle Anschluss. In den Weiten des Internets kann man zwar auch 2x5-PIN "Pfostenstecker" kaufen, aber ich wollte nicht nochmal Versandkosten haben um so ein 5 Cent-Teil zu kaufen. Daher musste das Kabel dran glauben.
Erst mal die Stecker raus:


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Jetzt streng nach meinem Anschlussplan die Stecker wieder rein (noch nicht zusammenkleben! Sonst können die Widerhaken nicht einrasten)

Unten in PIN 10 habe ich ein Stück Zahnstocher geschoben, so dass man es später nicht falschrum anschließen kann.

Das hatte ich im Plan vergessen! Wir haben eine CA-LED (common anode). Also muss noch ein Kabel von PIN 1 auf PIN 7 (grün). Daher hier die Lötarbeiten:

4.) Die LED
Jetzt mussten nur noch die Widerstände an die LED- und die anderen Enden des USB-Kabels an die Widerstände gelötet werden. Die rote LED braucht nur 2,0 V. Daher musste ich hier den größeren Widerstand nehmen. Die beiden anderen LEDs brauchen 3,2 V - daher hier der kleinere Widerstand.
Das war erst mein zweites Projekt, bei dem ich gelötet habe. Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht, die zu verlötenden Teile zuerst mit Lötzinn "einzupinseln" und sie dann nur noch aneinander zu halten und kurz mit dem Lötkolben (100 Watt) anzutippen. Dann verschmelzen sie und ich kann den Schrumpfschlauch drüberziehen.

Wie ihr im Slicksolutions-Forum sehen könnt, kann man die LED für verschiedene Zustände ansteuern.
Viel Spaß beim Basteln!


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