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AMD/INTEL-HTPC-Systeme (Mittelklasse) - HTPC-Konfigurator

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#1
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HTPC-Konfigurator

Für aktuelle AMD/INTEL-HTPC-Systeme

Dieser Beitrag wird ständig dem Stand der Technik und neuen Erkenntnissen angepasst (letzte Aktualisierung: 08.04.2013)

Einleitung

Ich möchte hier die Möglichkeit bieten, sich einen HTPC mit aktuellen AMD/INTEL-CPUs und -Boards zusammenzustellen, der von gut ausgestatteter "Einsteigerklasse" bis hin zum Einstieg in die "Oberklasse" reichen könnte und alles mit sich bringt, was benötigt wird, um die Wiedergabe aller Audio-, Video-Formate, Live-TV, Musik, Filme... bis hin zu 3D-Blu-ray Disk zu ermöglichen. Die meisten Links der Komponenten führen zum einem "Premium-Versender" (ALTERNATE) und dienen als Orientierung, wobei der Preis für das Gesamtsystem beachtet werden sollte und nicht die Preisunterschiede einzelner Komponenten, denn ein "Zusammenstoppeln" der jeweils preiswertesten Komponenten bei verschiedenen Lieferanten ist am Ende meist ein teures "Vergnügen". Bei den zur Auswahl stehenden Komponenten versuche ich die Links ständig auf dem Stand zu halten, falls mal ein Link ins Leere geht, bitte um Rückmeldung hier im Thread!
Übersicht zur HTPC-Komponentenauswahl
Da ich immer wieder merke, dass einige User meine Zusammenstellungen nicht ganz nachvollziehen können bzw. sich nicht die Mühe machen alles durchzulesen, habe ich mal eine Übersicht angefertigt, nach der die Komponentenauswahl abgearbeitet werden könnte (auch als PDF zum Ausdrucken):

Angehängte Datei  HTPC_BASIS_Uebersicht.jpg   818,81K   3890 Mal heruntergeladen
Angehängte Datei  HTPC_BASIS_Uebersicht.pdf   81,22K   1303 Mal heruntergeladen

Grundlagen zur HTPC-Komponenten-Auswahl
Für Gehäuse und Netzteile wurden Markenkomponenten im mittleren bis oberen Standardbereich von Qualität, Wirkungsgrad und möglichst geringer Lautstärke ausgewählt (außer für Einsteigersysteme, aber auch da zumindest in "vertretbarer" Qualität). Die Wahl des Gehäuses bereitet oft größere Probleme, besonders wenn sich Technik und Design nicht so recht vertragen, außerdem sind die Preise teils unverständlich bis unverschämt (leere Blechkisten für über 300,-€!).
Auch alle anderen HTPC-Komponenten wurden auf geringe Verlustleistung (Wärmeentwicklung) und Lautstärke ausgewählt, wobei besonderer Wert darauf gelegt wurde, dass sie optimal für einen HTPC geeignet sind und da auch sehr zuverlässig in lange arbeiten. Nur bei den Lüftern, die mit den Gehäusen geliefert werden, kann ich das nicht immer garantieren, da sind evtl. zusätzlich bessere Lüfter nötig, vielleicht auch eine Lüftersteuerung.
Als Betriebssystem ist im Moment Windows 7 32 (64 Bit) zu empfehlen, Windows 8 (besonders 64 Bit) bringt für einen Standard-HTPC eher Nachteile.

Mit dem integrierten Windows Media Center (WMC), das bei Windows 8 kostenpflichtig für ca. 10,-€ freigeschaltet werden muss, könnte man den HTPC auch ohne zusätzliche Software betreiben, wenn man die "richtigen" TV-Karten verwendet und nur die Audio- und Videoformate zum Einsatz kommen, für die interne Decoder vorhanden sind. Nur für originale Blu-ray Disk von der "Scheibe" wäre dann unbedingt ein Software-Player wie Cyberlink PowerDVD 9-12 Ultra oder 12 Pro bzw. ArcSoft TMT 5 Platinum nötig.

Wer eine sehr große Filme- oder Musik-Sammlung hat, benötigt evtl. zusätzliche Software zur komfortablen Verwaltung, wie das Filme Plugin von @Maschmo, MyMovies, DVD-Browser...
Weitere Grundlagen, Hintergrundwissen, Erfahrungen, Tipps... zum Thema HTPC sind im nächsten Beitrag unter "Zitate" zusammengefasst!

 

HTPC-Komponenten
- Mit Links und Kommentaren zu den Hardware-Komponenten
Es folgen jetzt die Links zu den aktuellen Komponenten, die zur Zusammenstellung eines eigenen HTPCs bzw. zur Aufrüstung eines vorhandenen PCs zum HTPC geeignet sind, so kann man sich mit ein paar Mausklicks einen HTPC über den "Warenkorb" von ALTERNATE zusammenstellen, um erstmal eine Übersicht zu bekommen und den ungefähren Gesamtpreis zu sehen. Am Ende des Beitrages sind einige Beispielsysteme zu sehen, die ich immer mal auf den Stand der Technik bringe, wenn es gravierende technische Neuerungen gibt.
Leider funktioniert das Zusammenstellen eines HTPCs über Preissuchmaschinen nicht besonders gut, weil da zu viele Fehler auftreten können (Produktbeschreibungen, Produktbilder, Lieferfähigkeit...) und so selbst bei einer positiven Beurteilung der Zusammenstellung letztendlich die falschen Komponenten gewählt werden könnten. Eine ALTERNATE-Zusammenstellung soll auch "nur" eine Diskussionsgrundlage sein, die mit ein paar Klicks für die Vorstellung der Zusammenstellung schnell erstellt ist.
Wichtig:
Bitte die eigenen Zusammenstellungen nicht hier posten, sondern in einem eigenen Thread zur Diskussion stellen oder in dem eigens dafür eingerichteten "Diskussionsthread" vorstellen!
Es aber sehr sinnvoll, die Komponenten einzeln zu verlinken, um sie besser bzw. schneller und mit weniger Aufwand beurteilen zu können.
Sollten die von mir verlinkten Komponenten nicht reichen, könnt ihr in dem eigenen Thread Komponenten von ganz anderen Anbietern zusammenstellen, nur sind da oft die Produktbeschreibungen mehr als spärlich, so dass die Beurteilung aufwändiger werden könnte und die Zusammenstellung soll ja "nur" technisch und nicht preislich beurteilt werden, so dass auch Hersteller-Links ohne Preise denkbar sind.

 

Vor der Zusammenstellung eines eigenen HTPCs empfehle ich diese "Zitate" als "Lektüre":

Systemvoraussetzungen für einen leistungsfähigen WMC-HTPC

Besonders wichtig und für die Auswahl der Systemplattform (z.B. AMD oder INTEL) unverzichtbar:

Separate Grafikkarte vs. On Board Grafik


Gehäuse
Ein HTPC-Gehäuse sollte mindestens ein µATX-Board, Low Profile Karten ohne Riser-Cards und ein Standard

ATX-Netzteil aufnehmen können, wobei für "Clients" und Zweit-HTPC auch Lösungen auf Mini-ITX-Basis in Frage

kämen und auch dafür gibt es Gehäuse, die mit Standard ATX-Netzteil und normalen optischen Laufwerken arbeiten.

Bei "Nano-Gehäusen" mit externen Netzteilen würde ich Boards mit "integrierter" PSU denen mit PicoPSU vorziehen.
Lian Li: A05FNB | *C37B | C50B | C33B

Silverstone: LC10B-E USB 3.0 | LC13B-E USB 3.0 | LC17B USB 3.0 | GD04S | GD05 | *ML 03
Mit 80+ Netzteil: Compucase 7K09B-FB30U 300 Watt | Antec: NSK2480 380 Watt
*Nur Netzteile <140 mm empfohlen, weitere Tipps z.B. Kühlung vom LL C37B und ML03, siehe "Links zu HTPC-Lösungen"!

Netzteile
Be Quiet Straight Power: BQT 400 Watt E9 | BQT 450 Watt E9
Die BQT Straigth Power E9 sind 80+ Gold Netzteile mit >90% Wirkungsgrad!
*BQT System Power 7 300 Watt (80+ Bronze) mit gutem Wirkungsgrad, merklich leiser als die BQT Pure Power Serie, aber

 etwa auf dem Qualitätsniveau, bisher (noch) keine negativen Erfahrungen oder Testergebnisse wie bei Pure Power bekannt.
Enermax: *300 Watt | *385 Watt | *450 WattCooler Master: *GX 450 Watt
*Tiefe: 140 mm

*Seasonic 400 Watt - 80 mm z.B. für Lian Li C37, SilverStone ML03 und ähnliche flache Gehäuse zu empfehlen, da es

aktiv zur Gehäuse-Durchlüftung beiträgt, ist aber eventuell ein wenig lauter als die obigen Netzteile mit 120 mm Lüfter!?
Weitere "Tipps zu Netzteilen", siehe "Zitate"!

Boards
Bei der Auswahl eines HTPC-Boards wird oft die Ausstattung nicht ausreichend berücksichtigt, deshalb habe ich sie mit in die

Boardtabellen aufgenommen, dann ist es sicher leichter, ein Board zu finden, das möglichst allen Anforderungen genügen

kann (Hersteller, Format, Schnittstellen, on Board Sound- und Grafik, Steckplätze, interne und externe Anschlüsse...).
Da AMD und INTEL jeweils vorhergehende "Plattform" immer relativ schnell auslaufen lassen und auch keine "Schnäppchen"

der "Auslaufmodelle" zur Verfügung stellen, sind in den neuen Boardtabellen nur die Boards der jeweils aktuellen Generation

zu finden, ältere stehen aber noch als PDF zur Verfügung, wobei einige Boards nicht mehr lieferbar sind.

AMD FM2 (Trinity) und INTEL Sockel 1155 (Ivy/Sandy Bridge) Boardtabelle auch für Mini-ITX:
Angehängte Datei  MCE_Boards_Trinity_Sandy_Bridge_2012_10_18.jpg   531,26K   1593 Mal heruntergeladen
PS: Links zu den Boards sind in den PDF-Tabellen zu finden (einfach den Hersteller anklicken):
Angehängte Datei  MCE_Boards_Trinity_Sandy_Bridge_2012_10_18.pdf   39,01K   314 Mal heruntergeladen
Zu Ivy Bridge und H/Z77-Problemen (z.B. zum "Ivy Bridge Bug"), siehe im nächsten Beitrag "Zitate -->Separate
Grafikkarte vs. On Board Grafik -->2.6 INTEL Ivy Bridge mit HD2500/4000-Grafik"!
AMD FM1 (Llano), AMD-Fusion und INTEL Sockel 1155 (Sandy und Ivy Bridge) Boardtabelle auch Mini-ITX:
Da nur noch wenige empfehlenswerte Boards lieferbar sind, habe ich alle in einer Tabelle untergebracht:
Angehängte Datei  MCE_Boards_Llano_Sandy_Bridge_Lieferbar.JPG   382,04K   1348 Mal heruntergeladen
Angehängte Datei  MCE_Boards_Llano_Sandy_Bridge_Lieferbar.pdf   35,66K   112 Mal heruntergeladen
Ältere Board-Tabellen als PDF-Datei mit zum Teil noch lieferbaren Boards:
Angehängte Datei  MCE_Boards_Llano_Sandy_Bridge_Neu.pdf   36,77K   385 Mal heruntergeladen
Angehängte Datei  MCE_Boards_FM1_Sandy_M_ITX_Neu.pdf   43,81K   44 Mal heruntergeladen
Angehängte Datei  MCE_Boards_Llano_Sandy_Bridge_AM3P.pdf   38,47K   201 Mal heruntergeladen
Weitere "Erkenntnisse zur Boardwahl" sind unter "Zitate" zu finden, auch zu Sandy Bridge H61-Boards und
die Besonderheiten des INTEL DH61AG.

CPUs
AMD Athlon II (AM3):
AII X2 270 | AII X3 450 | AII X4 640 || Zambezi: FX 4100 AM3+
AMD-Llano (FM1) : A6-3650D und A6-3670D mit HD6530 | A8-3850 und A8-3870 mit HD6550 | AII X4 641 ohne GPU
AMD-Trinity (FM2): A8-5500/65 W/HD7560 | A10-5700/65 W/HD7660 | A10-5800K/100 W/HD7660 | AII X4 740 ohne GPU

Für günstige Einsteiger-HTPCs könnte dieser Trinity "Zweikern" in Frage kommen: A6-5400K/65 W/HD7540
INTEL Sandy Bridge (Auslaufmodell!): i3-2100 | i3-2120T/35 W | i5-2400 
INTEL Ivy Bridge HD 2500: i3-2120T/35 Watt | i3-3220 | i5-3470T/35 Watt || HD 4000: i3-3225 | i5-3475S/65 Watt | i5-3570K
Die "abgespeckten" Sandy Bridge GXX-CPUs sind für einen leistungsfähigen HTPC eher nicht zu empfehlen, denn sie
beherrschen weder Intel VT-x, noch Clear Video aber vor allem kein Hyperthreading, was bei den meisten HTPC-
Anwendungen gegenüber den "echten" Sandy Bridges eine merklich höhere CPU-Last bedeutet!
PS: Auch die "günstigen" Ivy Bidges ohne Hyperthreading... wie z.B. Pentium G2120 sind genauso wenig zu empfehlen!

CPU-Kühler
Scythe: Shuriken B | Big Shuriken 2 | Smurai ZZ | Rasetsu | Kozuti (40 mm hoch!)
Noctua: Noctua NL | NH-C12P SE14 | 37 mm hoch: NH-L9a (AMD)| NH-L9i (INTEL)
Andere: be quiet! Shadow Rock | Enermax ETD-T60-TB | Thermal Take Slim 3 (36 mm hoch!)
Zu be quit!, Enermax und Thermal Take CPU-Kühlern gibt es hier kaum Erfahrungsberichte.
- Weitere Erläuterungen zur CPU-Kühlung, siehe "Zitate -->CPU-Kühler und Gehäuse-Lüfter"!

Arbeitsspeicher
- Zur RAM-Auswahl den Abschnitt "Zitate -->DDR3-RAM" unbedingt anschauen!
DDR3-1333-Kits mit 4 GB:
Kingston ValueRAM | Corsair XMS3 | Kingston HyperX | GeIL 4 GB
Der Kingston ValueRAM ist nicht für H67/Z68-Boards zu empfehlen!
DDR3-1333-Kits mit 8 GB:
Kingston HyperX 8 GB | Corsair 8 GB

DDR3-1333-SO-Dimm-Kits mit 4 GB (für einige Mini-ITX-Boards nötig):
Corsair | GeIL | ADATA 8 GB
Der Llano Speicher-Controller kann auch DDR3-1600 und DDR3-1866 ansteuern (Ivy Bridge DDR3-1600), wobei
sich von 1333 auf 1600 besonders die 3D-Spiele-Leistung verbessert. DDR3-1866 bringt für einen HTPC keinen
größeren Leistungsgewinn, da wird keine 3D-Leistung benötigt und auch das Abspielen von 3D-Blu-ray Disk ist

eine reine 2D-Anwendung!
DDR3-1600-Kits mit 4 GB:
Kingston HyperX 1,5 Volt | Corsair | GeIL
DDR3-1866-Kits mit 4 GB:
Kingston HyperX 1,5 Volt | GeIL 8 GB 1,5 Volt | Corsair 8 GB 1,5 Volt
Für x64-HTPCs können auch die 8 GB Kits der selben Serien der obigen Hersteller genommen werden.

PS: Da die Kingston HyperX Blue 1,65 Volt Kits ab DDR3-1600 nicht nur mit AMD FM1/2-, sondern auch mit INTEL-

Ivy Bridge-Boards Probleme haben (sie laufen z.B. nur mit 1333 statt mit 1600 MHz stabil) kann ich sie leider nicht

(mehr) empfehlen und habe sie deshalb aus den Links entfernt!
Festplatten
- Mehr "Tipps zu Festplatten und SSDs" siehe "Zitate"!
System-Festplatten (HDD mit 7200 UpM, SATA 600):
WD 250 GB | Seagate 500 GB | Seagate 1 TB | Seagate 2 TB
Mehr als 500 GB als Systemplatte sind nur für Systeme mit nur einer HDD sinnvoll, z.B. für "Low Budget HTPCs".
SSD als Systemplatte (SATA 600):
Corsair 60 GB | ADATA 64 GB | ADATA 128 GB | Kingston 120 GB | Sandisk 120 GB | Samsung 840 120 GB
Bisher haben die Samsung 830er bei sehr vielen Usern keinerlei Probleme in einem HTPC bereitet, aber sie sind
kaum noch lieferbar und werden durch SSDs der Serie 840 abgelöst, ALTERNATE hat aber (noch) keine 60 GB!?
Daten-Festplatten (SATA 600):
Seagate LP 1,5 TB | Seagate 3 TB 7200 UpM | WD-Green 2 TB SATA3 | WD-Red 2 TB | WD-Red 3 TB

Laufwerke
LG DVD-Brenner | LG Blu-ray Combo | LG Blu-ray Brenner
Bei den optischen Laufwerken sind die Retail- den Bulk-Versionen vorzuziehen, denn sie haben neben
der Verkaufsverpackung die bessere Ausstattung (Befestigungs-Schrauben, SATA-Kabel und bessere
Software, z.B. PowerDVD Ultra OEM für BD-Wiedergabe)!
Interne USB-Card-Reader sind für einem Windows 7/8-HTPC nicht zu empfehlen, bringen oft Probleme und wenn
sie in einen Laufwerksschacht verbaut werden (nicht hinter einer Klappe), "versauen" sie das Gehäuse-Design!

Grafikkarten
Passiv: Sapphire HD6570 |
Sapphire HD6670 | Sapphire HD7750 | ZOTAC GT 630
Aktiv: ASUS H6570 LP | ASUS HD6670 | Sapphire HD7750 | HD7750 LP | ASUS GT 630 | ASUS GT 640 LP
64 Bit (GDDR3, LP): Sapphire HD6450 | ASUS HD6450 | ASUS GT 610 | ASUS GT620
PS: LP = Low Profile

Lüfter
70 mm/2000 | 80 mm/1300 | 92 mm/1100 | 120 mm/750 | 120 mm/1150 | 120 mm/1400
80 mm/1800 | 80 mm/1800 | 80 mm/2000 | 92 mm/1500 | 120 mm/1350 | 120 mm/1500
PWM-Lüfter: 92 mm/1900 | 120 mm/1300 | 120 mm/1300 | 120 mm/1500 | 120 mm/1700
- Weitere wichtige Tipps zu Lüftern und Lüftersteuerung, siehe "Zitate -->CPU-Kühler und Gehäuse-Lüfter"!
Lüfter-Zubehör und Gehäuse-Dämmung
Zalman Fan Mate 2 Lüftersteuerung
| Weitere Lüftersteuerungen | Molex Y-Adapter

Lüfter-Gummis | Dämmmatten-Set

DVB-TV-Karten
DVB Dual-HD-TV-Karten von Digital Decices (DD):
DVB-S2 | DVB-C/T | CI-Modul | CAM
(AlphaCrypt Ligth)
Im MC7/8 Live-TV sind wie bei DVB-T/C auch bei DVB-S/S2 zwei TV-Tuner/Karten nötig, um gleichzeitig

"fernsehen" und aufnehmen zu können, auch wenn sich beide Sender auf einem Transponder befinden.
Zu weiteren Fragen und Problemen rund um TV-Karten von Digital Devices, siehe dieses Unterforum.

Weitere DVB-TV-Karten (intern und extern):
Eine große Auswahl gibt es z.B. im DVBSHOP und die TV-Karten von TBS (DVB-S2 ohne Pay-TV) laufen sehr gut im MC7!
Wobei bei hier im Forum nicht ausdrücklich empfohlenen TV-Karten genau recherchiert werden sollte, ob sie nativ im MC7

Live-TV laufen oder "nur" mit zusätzlicher kostenpflichtiger oder dazu gelieferter Software, wie z.B. DVBLink TV Source (für

ca. 22,-€), die einen zusätzlichen Installationsaufwand erfordern und auch die Bedienung im MC7-Live-TV verzögern! Diese

Software ist bei sehr vielen DVB-C TV-Karten unumgänglich, da Microsoft europäisches DVB-C nicht unterstützt.
Bei den DVB-C Karten DD und wenigen Modellen anderer Hersteller, wird durch mitgelieferte Treiber und Software DVB-C

auf DVB-T oder DVB-S "umgebogen" so dass sie dann "nativ" auch im MC7/8 Live-TV funktionieren!


Eingabegeräte
Beispiele für Windows 7/MC7-Eingabegeräte (wurden aber von mir nicht getestet, so dass ihr sie
immer zur Diskussion stellen bzw. selbst nach Erfahrungen recherchieren solltet):
MS-Tech Funktastatur mit Touchpad
KeySonic Mini-Tastatur mit Touchpad
Logitech Funktastatur mit Touchpad
CENTAREA Media Center Tastatur mit "Maus-Stick"
Enermax Funktastatur mit Trackball

MCE-Fernbedienung mit IR-Empfänger
CENTAREA MCE IR-FB mit Maus-Funktion

*Logitech Harmony 300i FB
*Logitech Harmony 600 FB
*Zum Betrieb an einem HTPC ist ein RC6-IR-Empfänger nötig, siehe z.B. @AEOne!
PS: Hier
hat ein User auch noch etwas interessantes gefunden.

HTPC-Software-Einrichtung

(Betriebssystem, MC7, Grafikkarte, Codecs- und Codec-Packs...)
Siehe diesen Beitrag etwas weiter "unten" im Thread!

Anhang

HTPC-Beispielsysteme
(Stand: 27.12.2012):
"Einsteigersysteme" mit AMD Fusion, AMD Llano und INTEL Sandy Bridge:
Angehängte Datei  Fusion_ Llano_Sandy_Einsteiger_400_Euro.jpg   326,96K   2193 Mal heruntergeladen
PS: Diese Systeme sind auf dem Stand vom 12.04.2012 aber immer noch gut zum Vergleichen
Bei INTEL habe ich den G840 nur gewählt, um den Preisrahmen nicht zu sprengen, besser wäre ein
i3-2100 (oder ein entsprechender Ivy Bridge), siehe Screenshot.
"Einsteigersysteme" mit AMD Trinity und INTEL Ivy Bridge:
Angehängte Datei  Trinity_Ivy_Bridge_Einsteiger_400_Euro.jpg   349,91K   803 Mal heruntergeladen
Das Gehäuse dient nur als Platzhalter für diese Preisklasse, da ist kein Gehäuse mit einem separaten
80+ Markennetzteil möglich, aber es gibt zumindest einige wie das obige mit relativ leisem 80+ Netzteil.
Die Einsteigersysteme zeigen, dass es auch mit Markenkomponenten möglich ist, einen kleinen, nicht
zu lauten und sparsamen HTPC mit aktueller Technik für ca. 400,-€ zusammenstellen zu können.
"Mittelklassesysteme" mit AMD Trinity und INTEL Ivy Bridge:
Angehängte Datei  Trinity_Ivy_Bridge_Mittelklasse 700_Euro.jpg   398,79K   893 Mal heruntergeladen
"Oberklassesysteme" mit AMD Trinity und INTEL Ivy Bridge:
Angehängte Datei  Trinity_Ivy_Bridge_Oberklasse_1000_Euro.jpg   436,72K   837 Mal heruntergeladen
Da rechte System ist mit separater HD7750 auch für 3D-Spiele geeignet (HTPC mit Spiele-Option).
Silent-Gehäuselüfter:
Bei den Mittel- und Oberklasse-Systemem ist es evtl. nötig die Durchlüftung noch etwas zu optimieren,
wenn die zu den Gehäusen gelieferten Lüfter nicht leise genug sind:
Angehängte Datei  Trinity_Ivy_Brigde_Cooling.jpg   199,11K   473 Mal heruntergeladen

Aktuell diskutierte HTPC-Zusammenstellungen findet ihr vor allem in diesem Unterforum!

Links zu HTPC-Lösungen
- Zusammenbau eines HTPCs als sehr gute bebilderte PDF-Anleitung von @Jason99
- Kühlung flacher Lian Li-Gehäuse (z.B. PC-C37B) nach @efroggy
- Energieeinstellungen für den Mediacenterbetrieb nach @efroggy
- HTPC im SilverStone LC10B-E von @Älteralsvierzig als Beispiel für viele ähnliche Gehäuse
- Um den flachen SilverStone ML03 geht es in diesem und jenem Thread

- HTPC im Antec Fusion Remote Black von @d4d4
- HTPC im Lian Li PCC50B von @DDM mit Versuch, Scythe Grand Kama Cross passiv zu kühlen
- Erfahrungen mit Sandy Bridge HTPC von @sknallt mit Bewertung einiger der oben verlinkten Komponenten


Zitate
Die Zitate sind im nächsten Beitrag zu finden! Das ist nötig, da die neue Board-Software

nicht mehr als 10 Zitate und nicht mehr als 10 Seiten Text in einem Beitrag zulässt!






#2
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Zitate
Diese "Zitate" zu häufig gestellten Fragen und möglichen Problemen, zu HTPC-Komponenten...

werden ständig überarbeitet, so dass sie auch neueste Technik bzw. Erfahrungen enthalten!
- Letzte Aktualisierung: 08.04.2013

Systemvoraussetzungen für einen leistungsfähigen WMC-HTPC

- Gehäuse: in das alle jetzigen und zukünftigen Komponenten "mit genügend Luft ringsherum reinpassen"
- Netzteil: sehr leises 250-450 Watt Netzteil mit hohem Wirkungsgrad, besonders bei <100 Watt
- CPU: AMD Llano/Trinity >A6-3500 oder INTEL Sandy/Ivy Bridde >i3-2100T
- Arbeitsspeicher: >2 GB DDR3-Kit (W7 32 Bit), besser 4 GB (W7 32 Bit mit OB Graka oder W7 64 Bit)
- Mainboard: passend zu CPU und RAM, ausreichend PCIe (PCI) Steckplätze, OB-Sound und -Graka siehe unten
- Grafikkarte: On Board AMD >HD6530 oder INTEL >HD 2000 bzw. separat ATI >HD6450 oder NVIDIA >GT 610
- Soundkarte: On Board oder separat mit opt. SPDIF, die auch von PowerDVD 12/13 bzw. TMT 5/6 voll unterstützt wird
- Festplatte: >500 GB, besser schnelle BS-HDD (>250 GB/7200 UpM bzw. >60 GB SSD) plus >1 TB Daten-HDD
-
Optisches Laufwerk: BD-Combo-LW oder BD-Brenner
- Fernbedienung: 100% WMC kompatible FB und IR6-Empfänger/Sender (eventuell programmierbare FB)
- TV-Karte: 100% WMC-Live-TV-kompatibel (HD-TV nur bei DVB-S2- und entsprechenden DVB-C-TV-Karten)
- Rest-Hardware: nach persönlichem Bedarf z.B. weitere Festplatten oder optische LW, Cardreader, VFD-Anzeige...
- Blu-ray Disk Player Software: PowerDVD 12/13 Pro/Ultra oder ArcSoft TMT 5/6 Platinum (siehe auch Edit1!)
- Betriebssystem: Windows 7/8 mit Media Center SB/OEM 32 Bit (bis 4 GB) und ab 4 GB RAM Windows 7/8 64 Bit
- Peripherie: Neben der Fernbedienung sind Tastatur und Maus bzw. eine Kombination beider sinnvoll

- Ausgabegeräte: Geräte zur Video- und Audio-Ausgabe, möglichst in Full-HD 1080p und mit HD-Sound
- Zusatz-Software: Wenn Windows 7/8 allein nicht ausreicht oder nicht komfortabel genug ist, können Zusatzsoftware,
  Codec-Packs (siehe "CCP" in meiner Signatur) oder Plugins ( My Movie, DVBViewer, DVBLink...) helfen.
PS: Windows 64Bit ist für HTPCs mit mehr als 4 GB RAM erforderlich, bringt aber auch dann keinerlei Vorteile in einem
HTPC, wobei dann unbedingt auf 100% 64 Bit-kompatible Hard- und Software geachtet werden sollte, was aber mit der
aktuellen Hard- und Software keine Probleme (mehr) bereiten dürfte. Auch bei den Codecs sieht es schon viel besser
aus, es ist aber "etwas" komplizierter, damit klar zu kommen oder man muss auf einiges verzichten (z.B. auf PowerDVD

Decoder für WMC-Live-TV gegen "ATI-Klötzchen" und den "Ivy Bridg 1080i50 Bug", siehe weiter unten).
Zum Vergleich: Die Systemanforderungen und unterstützte Hardware bei Cyberlink PowerDVD 12/13 z.B. für 3D BDs!


Separate Grafikkarte vs. On Board Grafik
Dieser Abschnitt ist auch sehr wichtig für die Auswahl der Plattfom (INTEL oder AMD)!

1. Separate Grafikkarten von ATI und NVIDIA
Eine separate Graka ist evtl. nötig, wenn zwei oder mehr digitale Anzeigegeräte angesteuert werden sollen (z.B. TFT-Monitor über DVI und TV über HDMI), auch mal ein paar 3D-Games gespielt werden sollen/müssen (wobei die Trinity HD7660 da schon einiges bieten kann), es evtl. Probleme mit der Signalqualität der on Board Grafik (z.B. bei längeren HDMI-Kabeln) oder mit dem Deinterlacing bei 1080i HD-TV-Sendern und deren Aufzeichnungen gibt.
Auch wenn ein sehr großer Full-HD-TV (>>46") oder ein 3D-TV angesteuert werden soll, kann eine "gute Marken-Grafikkarte" mit sehr "sauberer" Signalverarbeitung und Ausgabe Vorteile bringen, wobei die Wiedergabe von 3D-Blu-ray Disk eine reine 2D-Anwendung ist, sie erfordert "nur" eine HDMI 1.4 kompatible Grafikkarte und das sind auch die INTEL Sandy/Ivy Bridge und AMD Llano/Trinity Grakas.
"Kleine", für HTPCs geeignete separate Grakas aus aktueller Produktion (ATI  HD6450/6570 und NVIDIA GT 610-630) verbrauchen je nach 3D-Spiele-Qualitäten im Idle (ruhender Desktop bzw. SD-Video) ca. 5-10 Watt und bei Vollast (3D-Spiele) 10-40 Watt mehr als eine on Board Graka. Bei Blu-ray Disk und HD-Videos liegt der Verbrauch zwischen Idle und maximaler Leistung, so dass sie in den eigentlichen HTPC-Anwendungen höchstens zwischen 5 bis 20 Watt mehr verbrauchen als eine on Board Grafik (siehe z.B. diesen Test).
Alle aktuellen separaten Grakas liefern DTS-HD und DD TrueHD als Bitstream (unkomprimiert) über HDMI-Audio zum AV-Receiver und
können durch die HDMI 1.4a-Funktionen über PowerDVD 10-13 bzw. TMT 5 mit entsprechenden 3D-Anzeigegeräten (3D-TV oder 3D-TFT) und passenden Brillen auch 3D-Blu-ray Disk wiedergeben.
Grafikkarten mit 64 Bit oder gar 32 Bit Speicherbreite und/oder DDR2 RAM sind nicht besonders gut für einen HTPC mit Live-TV geeignet, die HD6450 bzw. GT 520/620 mit (G)DDR3-Speicher und 64 Bit wären schon etwas besser, zumindest wenn nur ein Anzeigegerät angeschlossen ist (z.B. nur ein Full HD-TV <42", kein zusätzlicher Touchscreen oder TFT-Monitor), aber auf der "sichern Seite" ist man erst mit 128 Bit und >GDDR3 (ATI >HD6570 oder NVIDIA GT >630), da dürfte es auch bei zwei digitalen HD-Anzeigen keine Probleme mehr beim Vektor-adaptiven Deinterlacing (VAD) von 1080i HD-TV-Sendungen geben (bei NVIDIA heißt das "Inverse Telecine").

Die HD-TV Bildqualität ist ansonsten bei allen drei Herstellern gut bis sehr gut, bei SD-TV und DVD hat ATI die Nase immer noch etwas vorn und man kann durch die Bildverbesserung mit ATI-CCC (AVECC) noch etwas mehr "herausholen".
Zur Bildqualität aktueller ATI und NVIDIA-Grakas siehe z.B. hier (im Einzeltest: GT 640) und wie INTEL im Vergleich zu ATI/AMD abschneidet, siehe hier.
Die NVIDIA-Grakas (besonders mit der GT 430 hatten
einige User Probleme) sind nicht (so gut) für den Dual-Monitor Betrieb geeignet und auch die INTEL-Grafik hat damit noch einige Probleme (z.B. Tearing und das konnte bisher nicht durch neue Treiber beseitigt werden?).
"Klötzchen-Problem":
Alle ATI-Grakas, auch on Board ab HD3XXXX, haben in Verbindung mit aktuellen ATI-Treibern und den neuen MS-Video-Decodern keine "ATI-DXVA-Klötzchen-Problem" mehr im laufenden Programm, nur noch vereinzelt UK ("Umschalt-Kötzchen"), siehe dazu auch diesen Beitrag ("ATI-Special" in meiner Signatur).
Bei NVIDIA und INTEL gibt es das "Klötzchen-Problem" nicht, zumindest nicht durch DXVA-Beschleunigung mit MS-Video-Decoder, wobei einige INTEL-User auch schon UKs gemeldet haben.
2. On Board Grafik

2.1 AMD AM2, AM3, AM3+ mit ATI HDXXX-Grafik:
Alle AMD/ATI on Board HD 3000-4290
können keine zwei Digital-Anzeigen gleichzeitig ansteuern, beherrschen das Deinterlacing bei 1080i-HD-TV K10 CPUs (AMD AII X2 >240) nur bedingt und mit K8 CPUs wie AMD64 X2 3XXX-6XXX eher schlecht, bringen aber an "kleineren" Anzeigegeräten (bis 32") ein sehr gutes HD und SD-TV-Bild, auch DVDs und Blu-ray Disk bereiten keine Probleme.
2.2 AMD-Fusion-Boards mit ATI HD 63XX-Grafik:
AMD-Fusion-E350/450-Systeme haben zwar eine sehr "lahme" CPU, bringen aber dank HD6310/20-Grafik mit UVD3 ein sehr ordentliches Bild bei SD- und HD-TV und auch das 1080i-Deinterlacing mit VAD soll ganz ordentlich funktionieren (evtl. Registry-Hack nötig)! Mit der HD63XX-Grafik sollten auch DTS-HD und DD True HD sowie die Wiedergabe von 3D-BDs möglich sein (dafür würde ich aber ein "stärkeres" System empfehlen). Theoretisch müssten auch zwei digitale Anzeigegeräte gleichzeitig betrieben werden können, das hängt aber auch vom Boardhersteller ab.
Die AMD-Fusion CPUs können also mit der on Board Grafik und den genannten Einschränkungen für einen kleinen, sehr wenig verbrauchenden HTPC empfohlen werden, wenn er nur als "reiner" HTPC arbeiten soll und man sich nicht an der etwas "trägen" Bedienbarkeit stört.
2.3 AMD Llano-Plattform mit ATI HD6XXX-Grafik:
CPU-Leistung und Verbrauch der AMD-Plattform mit Llano CPUs und FM1-Boards liegt etwa auf dem Niveau der INTEL Sandy Bridge i3-2XXX CPUs. Der Verbrauch ist aber unter Last höher, besonders wenn die Graka gefordert wird, aber das tritt nur bei 3D-Spielen auf bzw. wenn die Graka stark gefordert ist und das dürfte im HTPC-Betrieb kaum auftreten.
Dafür ist es aber AMD gelungen eine integrierte Grafik mit der Leistung von separaten 128 Bit Grakas mit DDR3 zu erreichen (bis etwa HD6550-Niveau). Die Grafik beherrscht UVD 3, ist HDMI 1.4a-kompatibel (3D-BD-Wiedergabe möglich), kann DTS-HD und DD True HD unkomprimiert als Bitstream über HDMI an einen entsprechenden HDMI-Receiver ausgeben, kann zwei digitale Anzeigegeräte gleichzeitig ansteuern und kann die BDs mit 23,976 Hz ohne jegliche Ruckler abspielen (siehe z.B. hier), was bei INTEL erst ab Ivy Bridge so einigermaßen funktioniert, aber auch nicht jedem auffällt (ein bis drei Bilder pro Minute werden ausgelassen).
2.4 AMD Trinity-Plattform mit AMD HD7XXX-Grafik:

CPU-Leistung und Verbrauch der Trinity CPUs mit FM2-Boards liegen im HTPC-Betrieb etwa auf dem Niveau der INTEL Ivy Bridge i3-3XXX CPUs und das mit der nach wie vor besseren Bildqualität und wesentlich höheren 3D-Grafikleistung (wobei das bei 3D-Spielen auch mit einem "etwas" höheren Verbrauch verbunden ist) und das Ganze ohne bisher bekannt gewordene Bugs. Da die auch Preise merklich unterhalb der INTEL-CPUs liegen, dürfte ein Trinity eine sehr gute Wahl für einen neuen HTPC sein.
Für einen kleinen, preisgünstigen "Einsteiger-HTPC" oder HTPC-Client wäre ein A6-5400K mit zwei Kernen und HD7540 gerade noch ausreichend (Leistung merklich unterhalb von kleinen Sandy oder Ivy Bridge), für einen "vollwertigen" Standalone-HTPC wäre ein A8-5500 mit HD7560 die beste Empfehlung und für einen HTPC mit 3D-Spiele-Option ein A10-5700 mit HD7660 und DDR3-1866. Alle haben eine TDP von 65 Watt, A8-5600K und A10-5800K mit 100 Watt sind für einen Stromspar-HTPC nicht besonders gut geeignet!

PS: Leider haben einige User mit DD-TV-Karten (besonders Cine S2 V5.5/V6) und Trinity FM2 A75/85-Boards unterschiedlicher Hersteller Standby-Probleme, siehe z.B. hier! Da diese Probleme nicht bei allen Usern und in nicht allen Kombinationen von Board und DD-TV-Karten auftreten und beide Seiten (DD und Boardhersteller) an einer Lösung arbeiten, kann ich da (noch) keine eindeutigen Empfehlungen geben.

Da die DD-Karten auch mit INTEL-Boards Probleme haben können (siehe Punkt 2.6) ist eine INTEL-Plattform aber auch nicht unbedingt eine "problemfreie" Alternative für DD-TV-Karten-User.

2.5 INTEL Sandy Bridge mit HD2000/3000-Grafik:
Die INTEL HD2000/3000 Grafik kann zwei digitale Anzeigen ansteuern (klappt aber noch nicht so richtig, auch weil teilweise nur bestimmte Ausgänge kombiniert werden können (z.B. HDMI mit DisplayPort und nicht mit DVI), DTS-HD und TrueHD über HDMI als Bitstream ausgeben, beherrscht das Deinterlacing bei 1080i-HD-TV und zeigt auch sonst kaum noch Schwächen (die meisten Probleme wurden inzwischen durch Treiber und/oder Softwareupdates gelöst (z.B. das
23,976 FPS Bug bei BDs). Die "INTEL HD-Grafik der zweiten Generation" unterstützt einige HDMI 1.4a-Funktionen, dazu gehört auch die Wiederbabe von 3D-BDs.

Leider ist die Bildqualität der Sandy Bridge Grafik nicht besonders gut (siehe dazu Punkt 2.8).
2.6 INTEL Ivy Bridge mit HD 2500/4000-Grafik:
Beim INTEL Ivy Bridge mit HD 2500/4000-Grafik gibt es den 23,976 Hz Bug nicht mehr bzw. nur bei sehr wenigen Boards. Dafür hat der 1080i50 42 Sekunden-Bug einige Probleme bereitet, die aber mit aktuellen (Beta-) Treibern nicht mehr auftreten dürften (siehe z.B. hier). Der Bug trat nicht nur auf H/Q/Z77-Boards auf, sondern auch bei älteren H61/67- und Z68-Boads, ist also an den Ivy Bridge "gebunden", nicht an den Chipsatz. Damit gibt es aber z.B. noch PCIe-Probleme mit den beliebten TV-Karten von Digital Devices (DD), aber auch da gibt es schon einige Fortschritte, siehe z.B. hier. Da diese Probleme nicht bei H61/H67/Z68-Boards auftreten, wären die auch noch eine Option (siehe die Boardtabellen im vorhergehenden Beitrag), denn sie sind fast alle (zumindest nach BIOS-Update) auch für den Ivy Bridge geeignet (auch das INTEL DH61AG Mini-ITX-Board), leider stehen nur noch sehr wenige Boards dieser Generation zur Verfügung.
Ansonsten ist ein INTEL Ivy Bridge, besonders mit HD 4000 sicher eine sehr gute Wahl für einen HTPC, denn nicht nur die Effizienz, sondern auch die Bildqualität und das Preis-/Leistungs-Verhältnis haben sich gegenüber dem Sandy Bridge nochmal merklich verbessert (siehe z.B. Punkt 2.8).
2.7 INTEL ATOM mit NVIDIA ION-Grafik:
Diese Systeme sind noch langsamer als die AMD-Fusion-Serie, kommen also auch eher als Zweit-HTPCs in Frage und wenn dann sollte es schon ein ION2 mit ATOM 525D und GT 218-Grafik ( 512 MB eigener Grafikspeicher mit 64 Bit-Anbindung) oder ein 
ATOM 2700D und HD6450 oder GT 610 sein, siehe z.B. hier, dann wäre dieser evtl. auch interessant für einen "kleinen" HTPC mit externer TV-Karte.
2.8 Bildqualität der aktuellen AMD/INTEL on Chip-Grakas:
Zum Vergleich der Bildqualität von HD6550D- (Llano A8-3850) und INTEL Sandy Bridge HD 3000-Grafik (das sind jeweils die "besseren" beider Plattformen) siehe diesen und jenen Test.
Beim AMD Trinity ist die Bildqualität noch etwas besser als beim Llano (siehe z.B. hier) und auch beim INTEL Ivy Bridge hat sich die Bildqualität gegenüber dem Sandy Bridge merklich verbessert (siehe z.B. diesen Test), wobei in Tests anderer "Testplattformen" die Bildqualität der AMD/ATI-Grakas immer noch als "merklich besser" bewertet wird, da ist AnandTech etwas "INTEL-lastig".
PS: Hier noch ein neuerer Test, aus einer etwas "neutraleren" Quelle.
Ob es zwischen den Grakas einer Plattform (AMD HD7540/60 und HD7660 bzw. INTEL HD 2500 und HD 4000) im HTPC-Betrieb (MC7 Live-TV in SD und HD, Blu-ray Disk, DVDs...) einen merklichen Unterschied in der Bildqualität gibt, hat bisher noch kein User ausdrücklich bestätigen bzw. feststellen können und das ist auch aus den meisten Tests "herauszulesen". Nur die "Einsteiger" Dual-APUs (A4-3400 oder A6-5300) mit ihren "kleinen" Grakas sind bisher "durchgefallen", so dass man sie wirklich nur für "kleine" Zweit-HTPCs an "kleinen" Anzeigegeräten (<32") verwenden könnte, unabhängig davon, dass Graka und/oder CPU-Leistung (auf dem "Papier") ausreichen könnten.


CPU-Leistung und Verbrauch

Ein AMD Lano oder Trinity A4-XXXX bzw. ein INTEL Sandy/Ivy Bridge GXX (zu INTEL-ATOM und AMD-Fusion, siehe obiges Zitat) würde evtl. schon für einen "kleinen Einsteiger-HTPC" ausreichen, der vor allem zum Abspielen von Audio- und Video-Inhalten (auch in HD) dienen soll, wobei auch da schon die Leisungsgrenze von CPU und/oder Grafik überschritten werden könnte. Da für viele Anwendungen in einem HTPC nicht nur ein hoher CPU-Takt erfordelich ist, sondern vor allem auch die Anzahl der Kerne (physikalische und auch logische), wären ein AMD Llano A6-3650 bzw. Trinity A8-5500 mit jeweils vier Kernen eine sehr gute Wahl, bei INTEL Sandy/Ivy Bridge würde durch *Hypertreading sicher auch ein i3-XXXX schon reichen, ein i5-XXXX mit vier Kernen auf jeden Fall, auch für Videokonvertierung und Bearbeitung.
Da es bei einem HTPC kaum Anwendungen gibt, die sehr stark vom CPU-Takt profitieren, lohnt es sich nicht, bei einer "Serie" immer die CPUs mit dem höchsten Takt zu wählen oder gar den Takt durch Overclocking zu erhöhen, das kann nicht die Leistungserhöhohng durch mehr Kerne ausgleichen. Bei AMD gibt es aktuell keine speziellen herunter getakteten Stromspar-CPUs mehr, die eine Vierkern-CPU auf Zweikern-Niveau ausgebremst hatten und die Sandy/Ivy-Stomspar-Modelle können durch den "Turbo-Modus" den Takt automatisch erhöhen (beim i5-3570T z.B. von 2300 auf 3200 MHz), wenn mehr CPU-Leistung benötigt wird, was aber im "normalen" HTPC-Betrieb eher nicht vorkommen sollte.
Da "normale" CPUs der selben Plattform auch die selben Stromspar-Mechanismen nutzen wie die "Stromsparer", gibt es da beim Idle-Verbrauch (ruhender Desktop) fast keinen Unterschied und selbst im HTPC-Betrieb ist der Verbrauch der Standard-CPUs nicht merklich höher. Erst bei höherer CPU-Last (z.B. bei Videokonvertierung oder Spielen) können die "Stromsparer" ihr Potenzial ausspielen und dann können auch ein paar Watt an Stromersparnis heraus geholt werden, wodurch der Verbrauch des Gesamtsystems und dadurch auch die Wärmeentwicklung weiter verringert werden können (ein sehr gutes Netzteil und Stromspar-Festplatten vorausgesetzt).
Für "kleine" Stand-Allone-HTPCs, die nicht ständig mehrere Aufgaben gleichzeitig erledigen müssen, Zweit- oder Dritt-HTPCs für Küche, Schlafzimmer..., käme auch ein ION2 mit ATOM D525 oder besser ein AMD-Fusion in Frage (siehe auch "Separate Grafikkarte vs. On Board Grafik")! Der etwas geringere Verbrauch wird durch eine teilweise "grenzwertig schwache" Gesamtleistung erkauft, wobei ein INTEL i3-2100-System bei einem Mehrfachen an Leistung kaum mehr verbraucht (bei der selben Peripherie), siehe z.B. E350-Test (Pentium G620 ist ein 65 Watt Sandy Bridge ähnlich i3-2100)!
Verbrauchsangabe (TDP):
Die Verbrauchsangabe (TDP) einer CPU in den CPU-Spezifikationen (auch bei den Spezifikationen von Grakas, Boards... üblich) ist nur eine Herstellerangabe für die maximale Leistungsaufnahme der CPU in Watt, unterhalb der die CPU arbeiten muss. Ein 95 Watt AII X4 640 verbraucht im selben HTPC im Idle (ruhender Desktop) vielleicht 5 Watt mehr als ein 45 Watt AII X2 245e und ein 125 Watt Phenom II X6 verbraucht da auch nur 5 Watt mehr als ein X2 250 und das ist bei einem INTEL i3-2100T zu einem i5-2500K bzw. i3-3220T zu einen i5-3570K kaum anders, siehe z.B. folgende Vergleichstests: AMD AII X3 420/X4 620, INTEL i3-2100T, INTEL i5-2400S, AMD A8-3850 und i5-3570K.
Neu: INTEL Ivy Bridge vs. AMD Trinity oder auch hier.
*Hyperthreading:
Zu jedem physikalischen Kern kommt bei entsprechenden INTEL-CPUs ein "virtueller" dazu, was beim selben Takt eine merklich höhere CPU-Leistung der INTEL-CPUs bei vielen HTPC-Anwendungen gegenüber AMD-CPUs mit sich bringt, die nur zwei, drei oder vier physikalischen Kerne nutzen können.


Erkenntnisse zur Board-Wahl (siehe auch die "Boardtabellen")

Für welche Plattform soll ich mich entscheiden?
(Zur Plattform-Auswahl siehe auch "Separate Grafikkarte vs. On Board Grafik" weiter oben!)
Die Vorliebe für eine bestimmte Plattform oder/und bestimmte Hersteller ist oft auch ein "philosophisches" bzw. subjektives Problem (außer bei der objektiven Qualität von Boards). Ich nutze seit mindestens 15 Jahren nur noch AMD/ATI-Systeme und jeder Versuch es mal mit INTEL/NVIDIA zu probieren ist meist schon nach wenigen Tagen zu Gunsten von ATI/AMD abgebrochen worden. Wie man an meinen Beispielsystemen im vorhergehenden Beitrag sehen kann, lässt sich auch heute noch mit AMD/ATI ein besseres Preis/Leistungsverhältnis erreichen und ich bin nach wie vor nicht bereit bei INTEL nur für den Namen und ein paar Prozent mehr Leistung 50-100,-€ draufzulegen und wenn schon eine INTEL-Plattform, dann muss es nicht unbedingt auch ein Board von INTEL sein, die schätze ich von der Qualität (Fertigung und verbaute Komponenten) kaum besser ein, als die etwas besser ausgestatteten, also auch nicht ganz preiswerten Boards von ASRock, da würde ich zumindest für einen HTPC immer Boards von ASUS oder Gigabyte vorziehen, für die AMD-Plattform sowieso. Auch bei diesen Herstellern können mal "Ausrutscher" dabei sein, aber die Wahrscheinlichkeit ist wesentlich geringer, zumindest wenn man nicht die ganz preiswerten, "abgespeckten" Einsteiger-Boards dieser Hersteller wählt.
Neben GigaByte und ASUS kommen auch besser ausgestattete Boards von MSI und INTEL in Frage. "Günstige" Boards von BioStar, ASRock und wenig verbreitete ATX- und µATX-Boards anderer Hersteller (EVGA, Sapphire, Zotac...), aber auch "abgespeckte" Einsteiger-Boards von z.B. ASUS, MSI und INTEL, sind nicht die beste Wahl für einen HTPC. Gut bis sehr gut ausgestattete Boards von den "preiswerten" Herstellern, wie z.B. von ASRock, könnten zwar in der Qualität der verbauten Komponenten an GigaByte oder ASUS herankommen, sind dann aber im Preis nicht mehr attraktiv und es könnte trotzdem noch Kompatibilitätsprobleme geben.
Vor Windows 7 und dem "ATI-Klötzchen-Problem" hat INTEL bei HTPCs mit on Board Grafik keine besonders große Rolle gespielt und hätte ATI das "Klötzchen-Problem" sofort gelöst, wäre das bis zum Sandy-Bridge (Clarkdale war schon der erste Schritt in diese Richtung) auch so geblieben. Mit dem Sandy Bridge ist INTEL aber der "große Wurf" gelungen und hat damit AMD eine Zeit lang etwas verdrängt. Erst seit dem Llano kann AMD/ATI wieder mithalten und wieder alte Stärken, wie bessere Grafikleistung und Bildqualität voll ausspielen, wobei eine ATI-Grafik evtl. nicht ganz so einfach zu beherrschen ist wie INTEL oder NVIDIA, aber auch da läuft nicht immer alles auf Anhieb und es gibt öfter Treiber-Bugs.
Im Gegensatz zu einem Gaming-System, sollte ein HTPC-Board auf alle die Leistung steigernden "Features" wie Overclocking, Spannungsregler bis 130 Watt, CrossFire, Sly... oder nicht MC7- bzw. PowerDVD- oder TMT 5-kompatible on Board Hifi-Sound-Karten verzichten, dafür aber alle benötigten Schnittstellen, Anschlüsse, PCI- und PCIe-Steckplätze besitzen, möglichst wenig verbrauchen und möglichst stabil laufen und auch keine Probleme mit DVB-C/S2-TV-Karten bringen.
Wenn noch PCI 32 Bit-Komponenten verwendet werden müssen (z.B. eine alte TV-Karte), wäre ein Steckplatz dafür noch sinnvoll, sonst würde ich darauf verzichten und nur noch auf PCIe setzen. Wenn dann noch eine PowerDVD 12- und TMT-5-kompatible Soundkarte dabei ist (z.B. Realtek ALC 889 oder 892), ein optischer SPDIF-Ausgang, bei Nutzung der on Board Grafik HDMI- und DVI-Anschlüsse vorhanden sind (DisplayPort wäre nicht schlecht und VGA kann manchmal sehr nützlich sein), dann hat man schon fast alles, was ein HTPC braucht, denn USB 3.0 und SATA 3 sollten ohnehin Standard sein und eSATA braucht man nicht unbedingt oder kann man nachrüsten (Slotblende). Ob ein UEFI-BIOS besser ist, kann ich nicht sagen, zumindest scheint es zum neuen Standard zu werden.
PS: Wenn der Sound nur über HDMI ausgeben werden soll (z.B. DTS-HD/DD TrueHD über einen HDMi 1.4a Receiver), muss die on Board Soundkarte nicht unbedingt PowerDVD 12- oder TMT 5-kompatibel sein, deshalb habe ich auch einige, meistens etwas "günstigere" Boards mit solchen Soundkarten in meine "Boardtabelle" aufgenommen.
Weitere Tipps zur Auswahl des passenden Boards:
Wichtig für ein HTPC-Board sind neben der hohen Qualität auch der geringe Verbrauch bei entsprechend geringer Wärmeentwicklung.
Wenn die on Board Soundkarte genutzt bzw. in "Reserve" gehalten werden soll, falls es evtl. HDMI-Sound-Probleme z.B. mit dem vorhandenen Receiver gibt, wären neben der PowerDVD/TMT-Kompatibilität auch die Soundausgänge zu beachten (mindestens SPDIF optisch und wenn möglich, auch noch intern/extern koaxial). Eventuell könnte auch eine FireWire-Schnittstelle nötig sein (z.B. für die Floppy/FireDTV DVB-C/S2-TV-Karten, falls schon vorhanden) und wenn die on Board bzw. on Chip-Grafik genutzt wird müssen dafür auch die Anschlüsse vorhanden sein, was nicht bei allen Boards der Fall sein muss (z.B. bei einigen Full-ATX-Boards). Weiterhin wichtig sind das Standby-Verhalten, die Kompatibilität von Chipsatz, BIOS und der on Board Komponenten mit dem installiertem Betriebssystem, die Ausstattung, die Qualität der verwendeten Bauelemente (z.B. Solid State Elkos, hochwertige Spannungswandler möglichst mit Kühler, vergossene Spulen...) und nicht so sehr die Geschwindigkeit. Dabei sollte der Preis bei gleichem Chipsatz eher nebensächlich sein, lieber ca. 10% mehr für ein Board ausgeben, das schon 1000 User erfolgreich im Einsatz haben, als 100% mehr Ärger bekommen und das evtl. auch noch ohne Support von anderen Usern, da keiner so ein Board als Referenz hat.
INTEL H61-Boards in einem HTPC:
Die preisgünstigen Boards mit INTEL H61-Chipsatz sind durch deaktivierte Funktionen für einen HTPC nicht besonders gut geeignet!
"Günstige" H61-Boards haben gegenüber H67-Boards z.B. weniger USB-Anschlüsse, kein SATA3 (nur über zusätzliche Chips), sechs statt acht PCIe Lanes, keine INTEL "Clear Video Technologie", bei den meist preiswerten Boards werden auch "preiswerte" Komponenten verbaut, es sind auch oft nur zwei DDR3-RAM-Sockel vorhanden... und selbst USB 3.0 ist nicht immer dabei!
Es gibt aber einige wenige nicht so preiswerte Ausnahmen, so soll das INTEL DH61AG Mini-ITX-Board fast alle obige "Beschneidungen" nicht haben!
Es wurde allerdings von einigen Usern ein etwas schlechteres Bild gegenüber ASUS H67-Mini-ITX-Boards bemängelt! Als weitere Besonderheit hat dieses Board eine integrierte PSU (DC/DC-Wandler) und muss so mit einem externen Netzteil (AC/DC-Wandler) versorgt werden, siehe z.B. hier!

Alle in den "Boardtabellen" aufgeführten Boards sollten obige Anforderungen weitestgehend erfüllen, wobei ich das bei ganz neuen, hier noch nicht verbauten und getesteten Boards natürlich nicht zu 100% garantieren kann, aber zumindest zu >95%! B)

DDR3-RAM

Für einen HTPC sind 4 GB RAM optimal, mehr als 4 GB bringen selbst bei einem Windows 7 x64 (64 Bit)-HTPC kaum noch etwas und sind auch für Windows 7 x86 (32 Bit) besonders dann zu empfehlen, wenn die on Board Graka genutzt werden soll, auch wenn nur ca. 3,25 GB vom Windows 32 Bit verwendet werden können und die OB-Graka davon noch 256-512 MB für sich beansprucht. Da der in der CPU integrierte Speicher-Controller, der für einen HTPC interessanten aktuellen AMD- und INTEL-CPUs nur maximal DDR3-1333 ansteuern kann (nur AMD Llano bis DDR3-1866 und Ivy Bridge bis DDR3-1600), sind schnellere RAMs und auch ein schnelleres Timing aus thermischen und/oder Stabilitätsgründen eher nachteilig und bringen nicht einmal in einem Gaming-PC große Leistungszuwächse, da fast ausschließlich CPU und GPU die Arbeit übernehmen und der Datentransport über den RAM in einem HTPC meistens merklich schneller als nötig ist. Eine Ausnahme ist auch hier der Llano (Ivy Brdge?), wenn er auch für 3D-Spiele genutzt werden soll, bringt DDR3-1600 ein paar Punkte, aber auch nur weil die interne Graka davon besonders stark profitiert. DDR3-1866 lohnen sich nicht unbedingt, da es gegenüber DDR3-1600 nur noch eine geringe Leistungssteigerung gibt, aber Verbrauch und Wärmeentwicklung etwas zunehmen, wobei natürlich der relativ geringe Preisunterschied schon ein Argument dafür wäre.
Wichtig ist, dass ein DDR3-1333 Dual-Channel RAM-Kit* möglichst mit der Standardspannung von 1,5 Volt und Standard-Timing von CL9 (9-9-9-24) zum Einsatz kommt, da einige Boards mit OC-(Overclocking >1,65 Volt) oder LV- (Low Voltage <1,35 Volt) RAMs Probleme haben (könnten) und andere Boards (BIOS) evtl. das Timing falsch einstellen (ähnliche JEDEC-Standards gibt es für DDR3/1600 und 1866, siehe z.B. hier. In neueren Standards werden auch schon LV-RAMs (1,35 Volt) aufgeführt, die würde ich aber nur einsetzen, wenn es der Board-Hersteller ausdrücklich garantiert, wie z.B. bei INTEL DH61AG: "Support for 1.35 V low voltage DDR3 (new JEDEC specification)"! Auch bei den "schnelleren" RAMs (DDR3-1600/1866) würde ich auf 1,5 Volt RAMs setzen, da die auf allen Boards laufen bzw. vom Hersteller empfohlen werden.
Bei Top-Blow Kühlern, wie z.B. die Scythe Shuriken Modelle und/oder in gut durchlüfteten Gehäusen brauchen Standard DDR3-RAMs keine Kühlbleche bzw. Kühlkörper, wobei einige höhere "Konstruktionen" evtl. auch gar nicht unter die CPU-Kühler passen (z.B. so etwas).
*Ein Dual-Channel-RAM-Kit ist vom Hersteller zusammengestelltes "RAM-Pärchen", bestehend aus zwei Modulen mit exakt den selben elektrischen Eigenschaften (vom Hersteller garantiert). Selbst wenn man beim selben Lieferanten zwei einzelne Module mit der selben Bezeichnung, Artikel- und Herstellernummer am selben Tag einkauft, bleiben das zwei einzelne Module, die nicht unbedingt sehr gut zusammen arbeiten müssen, wobei in diesem angenommen Fall, die Wahrscheinlichkeit relativ groß ist, dass es keine Probleme gibt. Wird aber ein Modul später oder wo anders nachbestellt, kann es durchaus Probleme geben, die oft sehr schwer erkennbar sind.


Tipps zu Festplatten und SSDs

Als System-Platte ist eine SSD viel schneller, wobei die Preisdifferenz zu HDDs seit der Erhöhung der Festplattenpreise durch die Überschwemmungen in Thailand gar nicht mehr so groß, so dass auch die evtl. geringere Lebensdauer bei Nutzung für Timeshift- und TempRec nicht mehr unbedingt ein Ausschlusskriterium sein dürfte und bei den SDDs von Samsung und INTEL kaum zu verzeichnen ist. Wer die höhere Geschwindigkeiten beim Start des Systems oder Anwendungen und/oder beim Zappen durch das EPG braucht, ist mit einer SSD immer sehr gut bedient, wobei SATA3-Platten mit 7200 UpM und >16 MB Cache eine preiswerte Alternative wären, wenn man mit dem höheren Verbrauch und der höheren Lautstärke leben kann.
Wenn nur eine einzige Festplatte genutzt wird, sollte sie >1000 GB und keine sehr langsame Stromsparplatte sein (z.B. nur <5400 UpM, <32 MB Cache und <SATA 600), sonst wird das ganze System träger und die Bedienung ist dann etwas "zähflüssig".
AV (SV)-Festplatten sind besonders gut für Videoaufzeichnungen und Wiedergabe geeignet (mehrere Streams gleichzeitig), sie sind sehr zuverlässig, stromsparend, leise und zumindest für den Dauerbetrieb, teilweise sogar für den 24/7-Betrieb (24 Stunden, 7 Tage die Woche) ausgelegt und so besonders als Datenplatten für HTPCs geeignet. Es gibt da auch schnellere Modelle (SATA3 oder/und 7200 UpM), wobei die AV Platten nicht unbedingt für ein für Windows-System optimiert sind, also als BS-Platte evtl. nicht optimal sein könnten.
Als Datenplatte(n) sind die "Standard-Stromsparmodelle" (Green, ECO, LP...) sicher die günstigsten, besonders dann, wenn eine schnelle HDD oder eine SSD für das Betriebssystem vorhanden ist.
PS: Zum Thema SSD im HTPC sind dieser und jener Thread als Lektüre zu empfehlen!


Tipps zu Netzteilen

Be quiet Pure Power und andere preisgünstige Netzteile:
Während die be quiet! Straight Power E8/E9 sehr empfehlenswert sind (sehr leise und hoher Wirkungsgrad), sind die Pure Power Netzteile der ersten Generation (L6) nicht zu empfehlen, da sie teilweise Pfeifgeräusche im Idle und sogar im Standby (!) von sich geben (siehe hier, die neueren L7 pfeifen zwar nicht mehr alle (siehe z.B. hier, sind aber auch nicht besser verarbeitet (Leiterplatte aus Pertinax, was Phenol und Formaldehyd freisetzen kann), sie sind mindestens doppelt so laut wie ein Straigth Power E8 und auch sonst könnte es Probleme geben.
PS: Die ganz neuen Pure Power L8 sind zwar etwas leiser, bei etwas höherer Effizienz, so dass sie für einen günstigen Gaming-PC oder Office- interessant werden könnten, aber nach wie vor nicht für einen HTPC zu empfehlen sind, da sie immer noch nicht an die Qualitäten der Straight Power-E8/E9-Serien heran reichen!
Das Gleiche trifft aber auch für viele andere Netzteile in den unteren/mittleren Preisklassen zu (z.B. Cougar A300/R, was zumindest bei einem User auch "fiept"). Ich würde eher ein paar Euro bei der CPU sparen aber nicht am Netzteil und selbst wenn es einige User mit positiven Erfahrungen gibt, sollte man da kein Risiko eingehen!
Wirkungsgrad:
Es sollten auch keine zu "starken" Netzteile zum Einsatz kommen, denn ein 400 Watt Netzteil reicht zur Versorgung von Board, 95 Watt CPU, 16 GB RAM, vier Festplatten, zwei Dualtuner SAT-TV-Karten, BD-Laufwerk und einer "kleinen" Gaming-Graka (GTS 450, HD6670...) voll aus, wenn es BQT Straight Power E8/9 auch in 300-350 Watt geben würde, wären die noch besser, aber die gibt es erst ab 400 Watt. Bei einem "stärkeren" Netzteil ist zu beachten, dass der Wirkungsgrad des Netzteils im genutzten Last-Bereich über 80% liegen sollte (nicht nur bei >>50% Last!). Es ist also nicht sinnvoll einen <<100 Watt HTPC mit einem >600 Watt Netzteil zu betreiben, das bei dieser Leistung nur noch <70% Wirkungsgrad hat. Günstig für einen HTPC wäre ein sehr leise gekühltes Netzteil mit 250-350 Watt (je nach CPU und Graka) und ca. 90% Wirkungsgrad bei <100 Watt, wie z.B. das 300 Watt "Jumper" 80+ Gold, das aber leider viel zu laut und so (noch) nicht empfehlenswert ist, andere Hersteller bieten aber auch keine Alternative!
PS: In diesem Netzteil-Test, kann man sehen, dass es Netzteile gibt, die so viel Energie "verbaten" wie ein aktueller HTPC gerade mal verbraucht und das sind nicht nur no Name Netzteile!
Kabelmanagement:
In einem nicht zu kleinem Gehäuse ist immer genügend Platz, die nicht benötigten Kabel zu "verstecken", das einzige "unhandliche" Kabel am Netzteil (24-polige Board-Stromversorgung) ist ohnehin fest angeschlossen. In kleinen Gehäusen stört evtl. auch die größere Tiefe durch die Steckverbinder und durch zusätzliche Steckverbinder können auch zusätzliche (Kontakt-) Probleme auftreten.
PicoPSU- oder ähnliche passive Netzteile:
Für einen leistungsfähigen AMD- oder INTEL-HTPC sind die meisten "günstigen" PicoPSU oder andere DC/DC-Wandler <90-120 Watt mit externen Netzteilen (AC/DC-Wandler) zu schwach und/oder "stärkere" zu teuer. Besonders bei "günstigen", zu den Gehäusen dazu gelieferten internen oder externen Netzteilen <150 Watt sollte man sich zurückhalten.
Es sind außerdem schon öfter Probleme mit Sat-TV-Katen z.B. von Digital Devices in Verbindung mit PicoPSUs aufgetreiten, die mit einem Standard-ATX-Netzteil sofort verschwunden waren.


CPU-Kühler und Gehäuse-Lüfter

CPU-Kühler:
Bei bei Systemen für den kleinen "Geldbeutel" oder für die "Erstausstattung" können bei den aktuellen CPUs meistens die Originalkühler ("Boxed") belassen werden, denn bei guter Lüfterregelung über das Board bleiben auch diese im HTPC-Betrieb recht leise und außerdem gibt es für ein paar Euro einen Ersatz-CPU-Kühler sowie die erweiterte Herstellergarantie auf die CPU.
Wenn sie doch zu laut sein sollten, dürften bei HTPC-Desktop-Gehäusen "Top blow" CPU-Kühler der Markenhersteller (z.B. die Shuriken-Modelle von Scythe) die beste Wahl sein, da ihre Lüfter auch die Board-Komponenten (Chipsatz, RAM, CPU-Spannungsregler, Elkos, Graka-Rückseite...) mit kühlen, was bei Tower-Kühlern oder gar passiven CPU-Kühlern nicht gewährleistet ist.
Bei weniger als 15-20 mm Abstand des Top Blow-CPU-Lüfters zum geschlossenen Gehäusedeckel, also ohne passende Schlitze zum Lufteinlass, geht der Luftdurchsatz fast auf Null, die Kühlleistung sinkt rapide und das bei sehr lautem Lüfter! So ist der Scythe Rasetsu nur für Gehäuse mit >145 mm Abstand zwischen CPU-Oberseite und Gehäuse-Deckel geeignet, während für den Noctua NH auch schon >130 mm reichen würden, was bei den meisten 160-170 mm HTPC-Gehäusen der Fall ist!
Die sehr flachen CPU-Kühler (z.B. Scythe Kozuti und TT Slim 3) sind nur für CPUs <65 Watt geeignet und bisher kaum getestet worden!
Der Big Shuriken 2 hat gegenüber dem Vorgänger fünf statt vier Heatpipes, eine vergrößerte Kühlfläche, ein völlig neues Befestigungskonzept und einen neuen, effektiveren PWM-Lüfter.
Bei einigen der obigen CPU-Kühler könnte durch bessere Lüfter die Lautstärke und/oder Effektivität noch merklich verbessert werden, z.B. beim Scythe Samurai ZZ mit diesem 92 mm PWM-Lüfter. Auch ist es immer einen Test wert, die Lüfter Spannungs-geregelt zu betreiben, statt mit PWM, wenn das BIOS diese Einstellung zulässt (heißt bei GigaByte z.B. "Voltage"), weil damit oft niedrigere Drehzahlen möglich sind.

Gehäuse-Lüfter und Lüftersteuerung:
(siehe auch "HPTPC-Komponenten -->Lüfter" bzw. -->Zubehör im "HTPC-Konfigurator")
Die meisten 4-poligen PWM-Lüfter sind für den Einsatz auf CPU-Kühlern optimiert (hoher "Luft-Druck", um möglichst viel Luft durch die engen Kühlrippen "pressen" zu können ) und so nicht unbedingt für die sehr leise Geäusedurchlüftung zu empfehlen, da eignen sich die analog ansteuerbaren 3-poligen Gehäuselüfter besser und auch die Auswahl ist da wesentlich größer. Die 3-poligen Lüfter lassen sich problemlos (elektrisch und mechanisch) auf 4-poligen (PWM-) Boardanschlüssen betreiben, bei vielen Boards auch Drehzahl-gesteuert, wobei natürlich auch die "umgekehrte" Vorgehensweise ist möglich (4-poliger PWM-Lüfter auf 3-poligen Boardanschluss).
Wenn die Lüfter über Regler betrieben werden (on Board und/oder extern) sollten die Lüfter etwas höhere Nenndrehzahlen haben (also 80 mm 1800-2400 UpM, 92 mm 1400-2000 UpM und 120 mm: 1200-1700 UpM) und bei weniger als 4-5 Volt sicher anlaufen, damit eine Reglung optimal arbeiten kann.
Die sehr beliebte Zalman Fan Mate 2 Steuerung kann zwischen on Board Anschluss und Lüfter gesteckt werden, so dass die Drehzahl überwacht und die Temperatur-abhängige Drehzahlreglung vom BIOS genutzt werden kann. Mit der Steuerung wird dann die maximale Drehzahl begrenzt oder/und die minimale so eingestellt, dass der Lüfter immer sicher anläuft.
Bei anderen Lüftersteuerungen sollte darauf geachtet werden, dass die Standard-Gehäuselüfter mit 3-poligem Anschluss nur analog (über die Spannung) geregelt werden und nicht digital angesteuert werden (Lüftersteuerungen mit PWM-Regler), da das evtl. zu höheren Lagergeräuschen oder/und zur Zerstörung dafür nicht geeigneter Lüfter führen könnte!

Ob es sinnvoll und notwendig ist, teure Lüftersteuerungen mit digitaler Anzeige und Temperaturfühlern oder Softwaresteuerungen wie SpeedFan da bessere Ergebnisse bringen, hängt stark von den verwendeten Boards ab. Mit einem "guten" Board mit sehr guter Lüftersteuerng über das BIOS und "passenden" Silent-Lüftern kann man evtl. sogar ohne jegliche weitere Reglung auskommen oder mit nur einer zusätzlichen Zalman Steuerung plus Y-Adapter.


Tipps zu: HTPC-Fertigsystemen, "Mikro- und Nano-HTPCs, passiven HTPCs und kleinen Touchscreens (im Gehäuse)

Fertigsysteme:
Es gibt keine HTPCs von der Stange und wenn man ohnehin Hand anlegen muss, kann man sich auch auch gleich ein "ordentliches", auf dem aktuellen Stand der Technik befindliches und für alle Erweiterungen "offenes HTPC-System" selbst zusammenstellen. Dazu würde ich mindestens auf ein µATX-Gehäuse mit Standard Low Profile Höhe (>100 mm), besser ein µATX-Gehäuse mit Standard ATX-Höhe (>140 mm) oder am besten auf ein Full-ATX-Gehäuse mit >160 mm setzen. Da gibt es sehr "schöne" Gehäuse im HiFi-Design, die in jedes normale Wohnzimmer passen und im Vergleich zu einem 46" Full-HD-TV eher klein wirken. Wenn also die äußere Hülle steht, sind die Innereien eher kein Problem mehr, zumindest wenn die TV-Karten-Frage geklärt ist.
Passive HTPCs:
...da stimmt das Preis/Leistungsverhältnis überhaupt nicht. Außerdem benötigt man auch bei einem passiven Netzteil im Gehäuse mindestens einen Lüfter, um die im Gehäuse entstehende Wärme von Northbridge, Spannungsreglern, RAMs, Festplatte(n)... herauszubekommen. Die sechs Lüfter in meinem "HTPC für alle Fälle" (3 x 80 mm, 2 x 92 mm und 1 x 120 mm im Netzteil) sind im Idle leiser als ein einziger 80 mm/0,45 Watt/12 dB Papstlüfter in meiner Dbox2, den ich auf ca. 8-9 Volt gedrosselt habe, weil er mir sonst zu laut war. Da ich mein Gehäuse (vor allem die Seitenteile) mit Dämmmatten beklebt habe, höre ich meine Seagate 250 GB 24/7 System-Festplatte auch nur beim Zugriff ein wenig, die schnelle 1 GB Datenplatte schon fast nicht mehr (siehe auch Beitrag #2).
Nutzung eines Touchscreens oder kleinen TFTs für einen HTPC (<10" intern oder extern):
Dazu solltet ihr hier und da oder auch dort mal reinschauen, wobei dieser Thread auch noch wichtig sein könnte!
Zu diesem Thema, wären der "Dual-Monitor Betrieb" in meiner Signatur und die weiterführenden Links zur Nutzung eines kleinen Displays sicher auch noch sehr interessant.
"Mikro- und Nano-HTPC-Systeme":
Wer den HTPC-Konfigurator "richtig" nutzt, kann auch ein INTEL- oder AMD-System mit einem Mini-ITX- Board zusammenstellen (demnächst auch mit Gehäuse). Ich favorisiere zwar AMD-Llano bzw. den in Kürze auch für Endkunden zur Verfügung stehenden Trinity (ab 19.06.2012 gibt es die ersten OEM-
PCs mit einem Trinity A10-5700), aber in dem "HTPC-Konfigurator" werden auch die Vorteile von INTEL Sandy/Ivy Bridge gegenüber AMD-Llano aufgezeigt (wobei es beim neuen INTEL Ivy Bridge den 23,976 Hz Bug nicht mehr gibt, dafür den 1080i50-Bug!) und auch die Beispielsysteme sind für beide Plattformen ausgelegt, so dass ein User seine eigenen Entscheidungen treffen kann und das muss kein AMD-System sein, nur von ATOM oder Celeron/Pentium aber auch AMD Fusion würde ich weiterhin versuchen abzuraten.
Und hier mal ein paar Threads, die sich mit sehr kleinen Systemen beschäftigen (auch "Fertigsysteme"):
Test Zotac ION ITX A inkl. Intel® Atom 330
Eigenbau stromsparender HTPC

Silverstone LaScala LC19 Lüfter zu laut, was tun?
Suche HTPC Gehäuse *höhe max 7cm*
Netzteil für Asus E35M-I Deluxe
Kleiner, 3D-fähiger MCE-Client mit INTEL SB Mini-ITX
i3-2100T vs. i3-2105 mit INTEL DH61AG

Netzteil für MB Intel DH61A
Externes Netzteile führt zu Problemen im TV Betrieb?!
Neuer HTPC Aufbau INTEL SB Mini-ITX
Neuer HTPC Core i3 mit 65W Netzteil?
Ester HTPC, Core i 3, Asrock H67M-ITX, DD TV Karte

Passiv Freestyle System Mini-ITX i3-2120T mit 120 Watt PicoPSU
HTPC im Mini-ITX für 3D-BDs mit SB i3 und 65 Watt Netzteil

Projekt: Windows Media Center auf Zotac ZBOX Nano AD11
Erfahrungsbericht Umstieg auf AMD E350


#3
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Hier ein konkretes Beispiel anhand der ersten und zweiten Aufrüstung für meinen
"HTPC für alle Fälle"
Um noch besser mitreden zu können, habe ich selber "zugeschlagen" und meine zwei PCs umgekrempelt. Aus meinem alten HTPC habe ich nur

den Lian Li Alu-Miditower mit Lian Li Cardreader, das Disketten-LW, das LG GGC-20HL Blu-ray Combo-LW und den LG GSA-4163 DVD-Brenner

übernommen, der Rest läuft in einem Chieftec Tower mit 365 Watt Enermax Netzteil als relativ leises "Produktivsystem" (siehe weiter unten) mit

XP Pro SP3, Vista Ultimate SP2, Windows 7 HP und Windows 8 Pro (jeweils 32 Bit) im "Multi" Boot Modus auf Wechsel-Festplatten.
Den HTPC betreibe ich "Multi" Boot Modus mit DOS (!), XP MCE 2005, Windows 7 Ultimate 32 Bit und 64 Bit und Windows 8 Pro 64 Bit.

Bilder zur HTPC-Aufrüstung:
Angehängte Datei  785G_TEST_ALT.jpg   430,78K   202 Mal heruntergeladenAngehängte Datei  AUFR_STUNG_785G_NEU.jpg   222,02K   247 Mal heruntergeladen
"Offline-Test des Systems" mit TFT-Monitor an HDMI || Nach Test gewählte Zusammenstellung
Ein ähnlicher Lian Li Miditower in Silber und die optischen Laufwerke (LG DVD-Brenner und BD-Combo)
waren schon vorhanden, das G.Skill-Kit ist nach Problemen durch Kingston HyperX ersetzt worden.
Angehängte Datei  Coolink_NB_785G_Alt.jpg   427,67K   210 Mal heruntergeladen
GA-MA785GT-UDH3 mit AII X2 250 + Sapphire HD4670

Verbrauch, Temperaturen und Drehzahlen:
Angehängte Datei  HWMon_AII_XII_250_Komplett.jpg   724,81K   106 Mal heruntergeladen
Einstellen der "Minimalen Prozessrauslastung":
Angehängte Datei  Energieoptionen_WIN7_Prozessor.jpg   65,33K   88 Mal heruntergeladen
Und hier mein altes
"Produktivsystem" und Anzeigegeräte:
Angehängte Datei  Produktiv_System.jpg   45,49K   64 Mal heruntergeladen
Beide Systeme steuern über einen DVI-KVM-Switch (elektronischer Tastatur-, Maus-, Monitor- und Lautsprecher-Umschalter) den ACER 21,5"

16:9 Full-HD 1080p TFT-Monitor und ein 2.1 Soundsystem an, der HTPC zusätzlich über 10 Meter HDMI- und ein Stereo-Cinch-Kabel einen

32" SONY HD-Ready-LCD-TV.

Upgrade:
(aktualisiert am 08.01.2012)
Da mein "Produktivsystem" mit Windows 7 aufgrund fehlender Treiber nicht so "richtig zusammenarbeitet", mein "HTPC für alle Fälle" schon

durch mindestens zwei Board- und Grafik-Generationen "überholt" wurde und ich so nicht mehr wie gewohnt mitreden und "beraten" konnte,

habe ich mich trotz fehlender finanzieller "Reserven" (da müssen dann eben Weihnachts-, Geburtstagsgeschenke... ausfallen) dazu durch

gerungen auf ein Llano-System umzusteigen, auch und vor allem, um der "INTEL-Übermacht" etwas entgegen setzen zu können.
Wenn ich meinen HTPC neu zusammenstellen könnte, würde er ohne TV-Karten, Lüfter-Optimierung und Dämmung im Moment so aussehen:

Angehängte Datei  HD_False_Wunsch_HTPC.jpg   48,39K   112 Mal heruntergeladen
Wobei ich sicher eine 120 GB SSD nehmen würde, weil ich mindestens zwei Betriebssysteme aktiv testen möchte.
Da ich ja einen noch nicht so alten HTPC und auch nicht so viel Geld "übrig" habe, sind es "nur" diese Komponenten geworden:
Angehängte Datei  HTPC_Upgrade.jpg   54,4K   113 Mal heruntergeladen
Leider gab es mit meinem noch vorhandenen G.Skill DDR3-Kit im "Produktivsystem" Probleme und so ist noch ein Kingston HyperX DDR3/1600

Kit dazu gekommen, siehe unten. Leider wird der RAM vom BIOS nicht richtig erkannt und nur als DDR3/1333 ausgelesen. Ob es an GigaByte

oder Kingston liegt, kann ich nicht sagen, da aber die manuelle Einstellung auf 1600 nur 0,1 Punkte beim Windows-Leistungsindex brachten,

lasse ich den RAM lieber mit automatischen den Einstellungen laufen, außerdem gab es mit den manuellen Stabilitätprobleme!
Der Austausch der beiden Komponenten in meinem HTPC, verbunden mit Treiber-Installation und danach nötiger Aktivierung der installierten

Betriebssysteme (einmal per Telefon) war nach ein paar kleineren Problemen (z.B. mit meinem DVI-KVM) schnell erledigt, das "Produktiv-

System" mit SCSI-Controller für die BS-Platten hat mindestens dreimal so lange gedauert.

Mein neuer "HPTC für alle Fälle":
- Gehäuse: Lian Li ALU-Miditower (4 x 5,25 und 3 x 3,5" extern und 4 x 3,5" interne Laufwerksschächte)
- Gehäuselüfter: 2 x 80 mm Coolermaster mit Keramik-Lager vorn ein- und 1 x 80 mm Silent-Lüfter hinten ausblasend
- Netzteil: Seasonic S12II-330G mit 330 Watt und 120 mm Lüfter
- Mainboard: GigaByte GA-A75-UD4H FM1 für AMD Llano (Bilder und Test, siehe z.B. hier und da mit BIOS-Screenshots)
- CPU: AMD A6-3650 mit integrierter Radeon HD6530D, Shuriken B CPU-Kühler und leisem Coolink 92 mm PWM-Lüfter
- Arbeitsspeicher: Kingston HyperX DDR3/1666 mit CL9 und 1,65 Volt
- BS-Festplatte: Seagate ST3250310NS (24/7-Platte mit 7200 UpM und 32 MB Cache)
- Daten-Festplatte: Seagate ST3100528AS (7200 UpM und 32 MB Cache)
- TV-Karte: DVB-S2 USB-Stick PCTV 460e (eine FloppyDTV C/CI mit CAM und D02 Karte wurde von dem Ausbau getestet)
- Zubehör: Lian Li 3,5" Cardreader und Original-MS MCE-Fernbedienung Modell: 1039
- Software: XP MCE 2005 SP3, Windows 7 Ultimate 32/64 Bit SP1 und Windows 8 Pro x64 Upgrade * PowerDVD 12
So sieht es jetzt in meimem Lian Li Gehäuse aus:
Angehängte Datei  GA_A75_UD4H_Lian_Li.jpg   740,34K   124 Mal heruntergeladen
PS: Die im Bild noch zu sehende HD5570 "arbeitet" Jetzt in meinem Produktivsystem, da ich an meinen 32" TV ohnehin

keine Unterschiede sehe und noch ein paar Watt sparen wollte.

Hier mal ein paar HWMonitor-Screenshots, wobei der nicht alle Werte richtig auslesen kann (z.B. CPU-Temperaturen):
Angehängte Datei  HWMon_A6_3650_Komplett_Neu.jpg   720,83K   106 Mal heruntergeladen
Der Verbrauch des Llano-Systems mit HD5570 ist bei merklich höherer Rechenleistung geringer als beim AII X2 250 mit
HD4670, wobei die HD 4670 nicht nur etwas mehr verbraucht, sondern auch eine merklich höhere Grafikleistung hat:
Angehängte Datei  A6_3650_AII_X2_250_HD_6530_4670_5570_WIN7_x64.jpg   211,9K   93 Mal heruntergeladen
Einen Nachteil musste ich aber leider feststellen, der on Board DVI-Anschluss funktioniert mit meinem KVM-DVI-Switch nur,
wenn ich den TFT-Monitor direkt an den DVI-Ausgang anschließe. Jetzt betreibe ich den Monitor an der HD5570 und der TV
ist an der on Board HD6530 angeschlossen (SurroundView), so wären auch 3D-BDs möglich oder/und TV und Receiver
könnten ohne Splitter angeschlossen werden können, so dass der TV auch ohne Receiver angesteuert werden könnte.
Angehängte Datei  A6_3650_HD5570_Sound.jpg   61,15K   54 Mal heruntergeladen
Mit SourroundView ist es mir erstmals gelungen, den HD-Ready-TV und den Full-HD TFT-Monitor im "Dual-Monitor Betrieb"
(siehe meine Signatur) mit unterschiedlichen Bildwiederholfrequenzen zu betreiben, ohne dass das Bild stärker ruckelt.
Edit:
Jetzt habe ich meinen alten LevelOne DVI-KVM-Switch gegen den Aten CS1762A ausgetauscht und damit kann ich meinen
Full-HD-TFT über die HD6530 vom Llano an DVI betreiben, so dass ich die HD5750 wieder ausbauen konnte (läuft jetzt in
meinem "Produktivsystem). Nun kann ich endlich auch meine neue LED-beleuchtete USB-Tastaur über den Switch betreiben
und die zwei PS2 zu USB-Konverter weglassen und außerdem meine MS-MCE-Fernbedienung mit umschalten.

Mein neues "Produktivsystem":
- Gehäuse: Chieftec Bigtower (4 x 5,25 und 2 x 3,5" externe und 4 x 3,5" interne Laufwerksschächte)
- Gehäuselüfter: 1 x 80 mm Silent-Lüfter vorn ein- und 2 x 80 mm AC Silent-Lüfter hinten ausblasend
- Netzteil: Enermax mit 365 Watt und zwei regelbaren 80 mm Lüftern
- Mainboard: GigaByte GA-MA785GT-UDH3 (Bilder siehe oben)
- CPU: AMD AII X2 250 mit dem AMD A6-3650 Boxed CPU-Kühler
- Arbeitsspeicher: Kingston HyperX DDR3/1333 mit CL9 und 1,5 Volt
- BS-Festplatten: 36 GB/10000 UpM und 73 GB/15000 UpM in zwei schaltbaren Profi-Wechselrahmen
- Daten-Festplatte: Samsung HD502H 500 GB/7200 UpM
- DVD-Brenner: LG GSA-4163N (IDE)
- Grafikkarte: ASUS HD5570 passiv (plus 80 mm Silentlüfter in der Seitenwand)
- TV-Karte: DVB-T USB-Stick AF9015 BDA
- Software: Windows XP PRO, Windows 7 HP, Vista UL x86 und Windows 8 Pro x86 * PowerDVD 11 + 12



#4
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HTPC-Einrichtung (Übersicht)

- Letzte Aktualisierung: 08.04.2013

Als Betriebssystem für HTPCs mit bis zu 4 GB RAM ist Windows 7 Home Premium 32 Bit den 64 Bit-Versionen vorzuziehen, da es mit Windows 7 x64 (immer noch) Probleme mit Treibern, Software, Plugins und Codecs geben kann. Bei neuer Hardware, die schon x64-Treiber mitbringt (auch für die TV-Karte) und Verzicht auf allzu viele Plugins, gibt es mit Windows 7 x64 aber kaum noch größere Probleme.
Welche "Systemvoraussetzungen" ein Windows 7-HTPC benötigt, siehe HTPC-Zitate in meiner Signatur, wobei auch die da verlinkten PowerDVD 12/13-Hardwarevoraussetzungen beachtet werden sollten (z.B. kompatible Soundkarten...).
Wie mit "Codecs und Codec-Packs" im Windows 7 umzugehen ist und ob man ein Codec-Pack wirklich benötigt, kann man in meinem "Windows 7-Special" nachlesen und nachvollziehen, wobei da auch die von einem Codec Pack unabhängigen Windows 7- und MC7-Soundeinstellungen beschrieben werden.
Im Beitrag #1 des obigen Threads gibt es noch Tipps zu "Codecs und Codec-Packs" unter XP MCE 2005 und Vista, falls jemand seinen HTPC weiter damit betreiben möchte.
Zu Problemen mit und Lösungen für ATI Grakas gibt es ein "ATI-Special", da sind aber auch die für alle Grakas (ATI, NVIDIA und INTEL) geltenden
MC7-TV-Geräte-Einstellungen beschrieben und wie man einen "Dual-Monitor Betrieb" für MC7 einrichten kann.

PS: Die offizielle "Installationsanleitung für Windows Media Center unter Windows 7" als PDF von Microsoft!

Windows 7-Installation mit Service Pack 1 (SP1) 32 bzw. 64 Bit
@Lea hat sich in diesem Thread die Arbeit gemacht, die bisherigen Installationsempfehlungen für Windows 7 und SHARK007 Codec-Packs zusammenzufassen.
Diese Kurzanleitung habe ich hier weitestgehend übernommen und dem aktuellen Erkenntnisstand angepasst:
Kurzanleitung zur HTPC-Softwareinstallation

  • Im BIOS AHCI aktivieren (bei SSD), Treiber bereithalten (auf CD oder HD, falls USB noch nicht angesprochen wird) und mit "F6"-Taste bei der Installation einbinden undbei zwei Anzeigegeräten nur das Hauptanzeigegerät anschließen.
  • Windows 7 32/64 Bit mit integriertem SP1 installieren und dann weiter bei Punkt 7.
  • Bei Windows 7-DVD ohne SP1 die Punkte 4.-6. ausführen:
  • Mit einem anderen PC vor der Installation zunächst Windows 7 SP1 von Microsoft als ISO (7601.17514.101119-1850_Update_Sp_Wave1-GRMSP1.1_DVD.iso) herunterladen und auf DVD brennen.
  • Die 32/64 Bit *.exe (windows6.1-KB976932-X86/64.exe, je nach BS) von der DVD auf ein Speichermedium, das der neue HTPC ohne Windows erkennt kopieren (CD, DVD, andere HDD-Partition, USB-Stick...).
  • Windows 7 32/64 Bit von DVD, USB-Stick oder HDD installieren.
  • Automatische Updates deaktivieren, sobald der Zugriff auf diese Einstellung möglich ist.
  • Erst danach die Verbindung zum Internet herstellen (z.B. über Router und DSL).
  • Sollte wegen fehlendem Netzwerkkarten-Treiber keine Verbindung möglich sein, dann Punkt 14. vorziehen.
  • Windows 7 online aktivieren, das ist für SP1-Installation zwingend erforderlich, eine Registrierung ist nicht nötig.
  • Windows 7 SP 1 von dem vorbereiteten Medium installieren (Neustart durchführen, wenn gefordert).
  • Installation eines günstigen Virenschutzprogramms mit wenig Systemlast, wie z.B. Microsoft Security Essentials (kostenlos!).
  • Windows Update aktivieren und manuell ausführen, auch MCE- und andere wichtige optionale Updates (z.B. .NET) herunterladen und installieren.
  • Mainboard-Treiber (Chipsatz und Netzwerk, keine Utilities, Tools...) von der MB-Hersteller-CD/DVD installieren, (außer bei INTEL-Boards, da sollte man die aktuellen Treiber vor der Installation herunterladen und dann von einem entsprechenden Medium (USB-Stick, Festplatte, CD...) installieren.
  • Grafiktreiber für neue on Board bzw. separate Grakas erstmal von mitgelieferten CD/DVD installieren (es sei den es werden hier im Forum aktuellere Treiber von AMD/ATI, NVIDIA oder INTEL empfohlen) und danach die Bildschirmausgabe in der Graka-Software konfigurieren AATI/AMD CCC/AVECC (siehe z.B. "ATI" in meiner Signatur) oder NVIDIA/INTEL-Systemsteuerung.
  • Soundkarten-Treiber für on Board bzw. separate Soundkarte installieren und die Windows-Soundausgabe einrichten (HDMI, SPDIF oder PC-Lautsprecher). Wichtig: Die On Board Soundkarte im BIOS aktivieren und installieren, auch wenn der Sound nur über die HDMI der Graka ausgegeben werden soll, sonst stehen evtl. einige Optionen beim Windows- bzw. MC7-Sound nicht zur Verfügung.
  • TV-Karten-Treiber und wenn benötigt, die TV-Karten- bzw. zum Betrieb im MC7 erforderliche Software installieren.
  • Manuellen Systemwiederherstellungspunkt und/oder besser ein Image erstellen.
  • Wenn zwei Anzeigegeräte angeschlossen sind (z.B. TV und TFT), dann jetzt die zweite Anzeige anschließen und einrichten (z.B. den Dual-Monitor Betrieb).
  • Im MC7-Setup nur das TV-Karten-Setup ausführen (Aufgaben -->Einstellungen -->TV -->TV-Signal), Sound und Video nur einrichten falls etwas nicht (richtig) läuft! Bei mehreren HDDs: TV Aufzeichnung (Rekorder) der Daten HDD (D:) zuweisen (Aufgaben -->Einstellungen -->TV -->Rekorder).
  • Vorhandene Multimedia-Inhalte auf die Daten-HDD z.B. von einer Sicherungs HDD (USB oder eSATA) in entsprechende Ordner kopieren (z.B. Musik, Video, Filme, Bilder...) und Ordner mit den Medieninhalten der Mediathek zuordnen (Aufgaben -->Einstellungen -->Medienbibliotheken).
  • TV, Video, Filme, Musik... im MC7 testen.
  • Bei Sound-Ausgabe-Problemen: Siehe die "Windows 7 und SHARK007-Audio-Einstellungen" in meinem "Windows 7-Special".
  • Bei Video-Ausgabeproblemen: Siehe die "MC7 TV-Geräte-Einstellungen in meinem "ATI-Special" (gelten für alle Grakas, also auch für INTEL und NVIDIA).
  • Bei Codec-Problemen: Wenn ein Codec-Pack benötigt wird, sind die von SHARK007 eine sehr gute Wahl. Ob überhaupt und wozu ein Codec-Pack im Windows 7/MC7 benötigt wird, was bei der Installation zu beachten ist und wie sie konfiguriert werden, siehe ebenfalls das "Windows 7-Special".
  • Blu-ray Disk-Wiedergabe: Cyberlink PowerDVD 11/12 Ultra bzw. ArcSoft TMT 5 Platinum installieren und nach Aktivierung mit neuestem Patch/Update gleich aktualisieren, wobei die Installationsroutinen automatisch die alte Version vorher deinstallieren bzw. aktualisieren (zum Testen sind die Trial-Versionen der Hersteller zu empfehlen).
  • Manuellen Systemwiederherstellungspunkt und/oder besser ein Image erstellen.
  • Fertig!


#5
Brainbug27

Brainbug27

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@HD-false,

bei deiner Zusammenstellung fehlt noch der CPU-Lüfter, oder willst du wirklich einen lauten Boxed-Lüfter nehmen? Außerdem ist das Board mit einem AMD-Grafik-Chipsatz ausgerüstet und hat damit aktuell den HD-false ;) äh HD-Failure bei einigen HD-Sendern unter Windows 7 mit MC. (grobe Klötzchenbildung, siehe entsprechenden Threat)

Das c´t-System gefällt mir eigentlich ganz gut und ich überlege nun, ob ich mir das zusammenbaue oder doch einen Asrock ION kaufe. Pro ION: - klein, -stromsparend. Pro c´t-HTPC: -schnell, -erweiterbar.

Das ist echt schwierig.
Workstation: [FSC Scenic E620] = | PIV 3,2 GHz HT | 2GB DDR2 | 320 GB SATA | ATI Radeon HD2400 XT | MSI Digivox II DVB-T | Win7 |HTPC: [Asrock ION 330 Pro] = | 2x1,7 GHz Intel Atom | 2GB DDR2 | 320 GB SATA | NVidia 9400M | TeVii S660 DVB-S2-USB | Win7 | MediaBrowser |Server (NAS): [FSC Scenic xS] = | PIII 733 MHz| 256MB | 2GB CF Boot | 1TB F2 Ecogreen SATA | OpenSuse11 |

#6
HD-False

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Bei dem Preislimit musste ich Kompromisse machen und im HTPC-Betrieb ist der Boxed-Kühler sicher leiser als der Netzteillüfter!
Deshalb habe ich diesen Vorschlag auch nicht in die "Mittelklasse" aufgenommen. ;)
Eigene HTPCs sollten hier eigentlich nicht diskutiert werden, nur soviel, lass' GF8200 und GF9400 aus und steig' auf den i3-Zug
auf. Board und CPU sind nicht viel teurer als ein gut ausgestatteter ION/ATOM und das bei mindestens doppelter Rechenpower!
"Klötzchen" soll es auch nicht geben und bei leistungsfähigen AMD/ATI-Systemen kann man das durch Deaktivieren von DXVA
übergangsweise auch abschalten, spätestens im Regelbetrieb, dürfte das Problem beseitigt sein, denn nach wie vor kommt an
AMD/ATI keiner vorbei, wenn es um ein gutes Preis/Leistungsverhältnis bei einem HTPCs geht! :yes:

#7
Todeskralle

Todeskralle

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Hallo HD false,

hab folgendes Problem, dass mich stört bzw. gleich zwei.

Zunächst, ich habe auch eine ATI die mit der Klötzchenbildung "glänzt", was mich aber nicht zum Kauf einer neuen Grafikkarte bewegt, das hat nämlich mit dem 2 ten Problem zu tuen.

Ich habe einen Denon AVR 3310 (zur wiedergabe von HD Tonformaten, also DTS HD und Dolby True HD) gekauft. Aber meine ATI 4350 gibt über HDMI zwar Dolby Digital und DTS wieder aber eben nicht die HD Tonformate. (bitte wiedersprech mir wenn ich hier was unrichtiges sage).

So ich habe mich entschlossen eine neue Grafikkarte zu kaufen (hätte ich viel früher mich hier umgesehen, dann hätte ich beim kauf meines HTPC vor einem Jahr die Zusammenstellung etwas überdacht, der HTPC ist mir eine bischen zu laut, zurück zum eigentlichen thema).

1. Mit den Klötzchen könnte ich leben, wenn nach deiner Meinung die ATIs die bessere Alternative ist.
2. Bestes Bild und vor allem Besten Ton
3. Spiele tauglich muss er nicht sein
4. Passiv gekühlt wäre nicht schlecht, da ich vor hatte den CPU Kühler und die zwei Gehäuselüfter gegen leisere auszutauschen um so einen leiseren PC zu haben (Dual core E8500)

Hast Du für mich einen Karte die zu mir passt?

Für Deine Hilfe bin ich Dir zu Dank verpflichtet.

Gruß

#8
Todeskralle

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Ah ja,

bis 100 darf er ruhig kosten

und

da ich nicht immer den Denon anschalten möchte um einen Film zu geniesen (die Verkabelung über HDMI: vom PC zum Denon und vom Denon zum TV) wären zwei HDMI Ausgänge an der Karte echt geil.

Ich weiß Ich weiß Harte Nuss zu knacken.

Dir schwäbt doch bestimmt schon was vor. Raus damit.

#9
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Du hast den Thread nicht verstanden und bist hier bestimmt falsch "gelandet"!

Bitte keine eigene Zusammenstellungen hier posten, sondern in einem eigenen Thread zur Diskussion stellen!
Am besten mit Links zu den jeweiligen Komponenten, nicht als Screenshot, dann kann man besser darüber diskutieren.
Fragen zur Auswahl und den Auswahlkriterien der vorgeschlagenen Komponenten sind aber ausdrücklich erwünscht! :yes:

Es geht hier also um die Zusammenstellung eines HTPCs und damit zusammenhängenden Fragen, nicht um die Probleme eines bestehenden Systems!
Also mach bitte einen eigenen Thread dazu auf, dann wird dir sicher geholfen! ;)

#10
ARTandSTRATEGY

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ich hoffe ich bin hier nun richtig. meine frage betrifft das alte thema AMD oder INTEL
ich würde mir gerne ein neues system zusammenbasteln und bin etwas unschlüssig. zur auswahl steht eben ein intel system (i7-920 sockel 1366) oder ein amd system (phenom 955) jeweils mit eineme gigabyte board und 6GB-Ram (ddr3 1333)

bei intel sehe ich den vorteil in der ram-architektur (tripple-channel) und im 8MB L3 Cache´.

bei amd sehe ich den vorteil des größeren L1 Cache.

Wichtig sind mir hier Qualität und Leistung. weniger das Geld (unterschied in etwa 150 Euro.)

Aus was soll ich noch achten?

#11
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Da bist du hier sicher falsch, hier geht es um leistungsfähige, leise und trotzdem stromsparende "Mitelklasse-HTPCs"
und nicht um "elektronische 500 Watt Heizungen" für "High-End-Gaming". Dieser Thread soll also dazu dienen, sich einen
oben genannten HTPC (grob) zusammenzustellen, um ihn dann in einen eigenen Thread zum Feintuning zur Diskussion
stellen zu können, also bist du hier sogar doppelt doppelt falsch! :yes:

#12
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An den Beitrag #1 habe ich mal ein paar neue Beispielkonfigurationen mit AMD-CPUs angehängt, die z.T. mit NVIDIA-Grakas bestückt sind. also das HD-TV 720p-"Klötzchen-Problem" der ATI HD-Graka nicht haben und auch beim Verbrauch im normalen HTPC-Betrieb den Zähler nicht "rennen" lassen (+10-15 Watt). Auch ein HTPC der 500,-€-Klasse mit ordentlichem Gehäuse und ein X4 mit zwei HDs und passiver ATI HD5570 für ATI-Fans sind dabei.
Der direkte Vergleich von einem AM2+ System mit 2 GB DDR2 und einem AM3 mit 4 GB DDR3 lässt erkennen, dass sich ein AM2+ bei auch sonst gleicher Ausstattung (AMD 770er Boards) mit weniger als 5% (<30,-€) Ersparnis bei den derzeitigen Preisen nicht mehr lohnt! ;)

#13
Mike Lowrey

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Da es zur Zeit ja leider nicht so aussieht als würde ATi wirklich verstärkt an der Klötzchen-Problematik arbeiten würde aber auch nicht jedem eine zusätzliche Grafikkarte ins Budget passt, wäre es vielleicht sinnvoll die Mainboards mit Geforce 8200/300 wie z.B diese http://geizhals.at/d...nd/a456739.html in eine der Zusammenstellungen einzubauen.
Mit entsprechender Athlon II X2 oder X3 haben die auch keine Probleme bei der VC1 Wiedergabe, aber sind beim Stromverbrauch mindestens ebenbürtig(im Vergleich zu 785/880G) günstiger als mit dediierter Grafikkarte und haben keine Klötzchen-Probleme.
AMD X4 640 - 4 GB - MSI 8800 GTS - 500 GB Samsung - Samsung 2233BW # MediaPlayer - VM Rechner - Medienbearbeitung - Office E6400 (2.13 Ghz) - 2 GB - nV 9400 - 80 GB Seagate - Pinnacle 7010xi - 24" Samsung 245B / Epson TW 3200 + diNovo Mini # MediaCenter @ Schlafzimmer AMD X2 4850e - 2 GB - nV 8300 - 160GB Samsung - 32" Samsung + Harmony 300 # MediaCenter @ Wohnzimmer AMD X2 4450e - 2 GB - AMD 785G - 320 GB Seagte - 19" Medion + diNovo Mini # MediaCenter @ Gästezimmer AMD X2 4450e - 2 GB - nForce 6150 - 2 TB Samsung F4 + 2x 1.5 TB Samsung + 2x 1 TB Samsung + 0.5 TB Samsung (7,5 TB) # WHS @ Office HTC Touch Diamond 2 fürs www @ immer und überall

#14
HD-False

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Ich habe da nur Befürchtungen, dass kein volles Deinterlacing bei den 1080i Sendern möglich ist (Inverse Telecine)
und bei NVIDIA geht das ja nur mit "Ein" und "Aus", da sieht man dann nicht wie bei ATI, ob das auch wirklich in der
höchsten Stufe läuft. :?

#15
efroggy

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Ich habe da nur Befürchtungen, dass kein volles Deinterlacing bei den 1080i Sendern möglich ist (Inverse Telecine)
und bei NVIDIA geht das ja nur mit "Ein" und "Aus", da sieht man dann nicht wie bei ATI, ob das auch wirklich in der
höchsten Stufe läuft. :D

Die deinterlace Einstellungen von ATI wurden wegen deren schwachen (Video) Grafikkernen eingeführt. Sinnvoll ist nur
und haupsächlich angewandt, Vektor Adaptiv. Also kann die Einstellung für heutige Grafikschips eigentlich entfallen.
NVIDIA hat seit Einführung der Pure Video Technik Vector Adaptives Deinterlacing eingeführt (Raum-Zeit adaptives
Deintelacing), welches fest vorgegeben ist.
Inverse Telecine ist zusätzlich erforderlich um Filmmateril mit NTSC Ursprung besser zu deinterlacen. Das nennt sich
bei ATI Pulldownerkennung.
Als Grundsätzlich sind die NVIDIA Grafikarten seit einigen Generation, ich glaube ab 6xxx, nicht schlechter als
gleichwertige ATI Grafikkarten. Was den Stromverbrauch angeht ist ATI wohl vorne und auch bei Mainboards tut sich
NVIDEA schwer einen Partner zu finden, leider.

Gruß
efroggy

Bearbeitet von HD-False, 17 April 2010 - 21:17 .

Link zu: Wie prüfe ich die Qualität der Video Darstellung Energieeinstellungen für den Mediacenterbetrieb Mein HTPC Version 6 mit Windows 7 HP 32bit: Gehäuse: Lian Li PC-C36A Muse | MB: Intel DH77EB | CPU: INTEL i5-3475S | 4096MB Corsair Vengeance LP CML4GX3M2A1600C9 Kit | Grafik: CPU intern HD4000 | TV: SHARP LC-42 X20E über HDMI 1080p50 xvYCC| Tuner: Cine CT (V6) + CI + DuoFlex CT (V2) | HDD1: Curical M4 64GB | HDD2: WD7500AACS + 2 x NDAS 1500GB extern | Laufwerk: LG GGC-H20LRB BluRay/DVD | Codec: Standard von MS + HALI Splitter | Bedienung: Enermax Aurora Micro Wireless und Logitech Harmony One an Microsoft IR | Sound: Yamaha RX-V467 an drei Nubert LS plus Nubert SUB | SONOS ZP90 + PLAY:3.

#16
HD-False

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Als Grundsätzlich sind die NVIDIA Grafikarten seit einigen Generation, ich glaube ab 6xxx, nicht schlechter als gleichwertige ATI Grafikkarten.

Sagen wir mal ab GT 220-240 bei den "richtigen" Grakas. Eine ASUS GT 220 habe ich mir extra zum Testen geholt und die war (fast) so gut wie meine HD4670, selbst bei SD-TV (HD-TV in 1080i konnte ich mangels Empfang nicht vergleichen). Bei den on Board Grakas bin ich selbst bei ATI etwas skeptisch. Eine NVIDIA GF8200 on Board ist sicher eher schlechter als eine 8400 GT und die hat hier auch nicht die besten Kritiken bekommen. Aber vielleicht steigt NVIDIA ja wieder bei AMD-Boards ein, wenn sie bei INTEL mehr oder weniger "rausfliegen"?? :?

Was den Stromverbrauch angeht ist ATI wohl vorne und auch bei Mainboards tut sich NVIDEA schwer einen Partner zu finden, leider.

Die GT 220/240 haben aufgeholt und kommen im Idle und HTPC-Betrieb an die ATI HD4670/5670 schon heran, das ist jetzt also auch kein Grund mehr nicht umzusteigen, nur Bitstream HD-Audio gibt es eben noch nicht. :yes:

#17
LANDOs

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Hi

also ich vertrete die Meinung, das eine Onboard Geforce 9300 für einen "noramlen" HD HTPC ausreicht. Ich habe mir aber jetzt für das zocken über den Beamer die schnellste Low-Profile Karte gegönnt. -->Sparkle GTS 250
Die GTS 250 rennt ohne Ende und ist super leise. Tmeperaturprobleme in dem kleinen Gehäuse gibt es auch keine..

Gruß

#18
spassfrosch

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@HD_False

Ich weis du hörst nur Stereo aber ich fände es trotzdem gut und "up to date" wenn du bei deinen Konfigurationen auch mit auf die HD-Ton Bitstream-Ausgabe eingehen würdest. Die Einstiegspreise für HDMI-Reciever sind mittlerweile so gesunken dass sich jeder "HomeTheater-Freak" oder HomeTheaterPC Interessent früher oder später einen anschaffen wird incl. 5.1/7.1 LS.
Erst wenn auch der Sound stimmt wird das "Heimkino" zum vollen Genuß. Wer es nicht erlebt hat mag es vielleicht nicht glauben.

In den letzten 4 Monaten ist hat da ja Hardware-mäßig eine "kleine" Revolution stattgefunden. HD5xxx, Intel i3/i5.

Leider wird von den Marketing der Hersteller fast bei jeden Produkt mit "fantastischen 7.1 HD-Sound" geworben. In der Regel ist dann LPCM gemeint.
Der hörbare Unterschied zwischen 7 Kanal LPCM und vom Reciever decodierten Bitstream ist aber zumindest bei mir gewaltig.

Aus den diversen eröffneten Themen sieht man aber, dass das Zusammenspiel zwischen Hardware, Treibern und Software(PDVD/TMT3) nicht immer das gewünschte Ergebniss liefert.

Nun glaube ich zwar wer hier in dieses schöne Forum findet hat i.d.R. schon ein "in den Brunnen gefallenes Kind", aber es scheint ja doch einige zu geben die sich VOR der Anschaffung entsprechender Hardware informieren (besser ist das)
Und genau denen sollte man auch Sound-mäßig die Möglichkeiten kundtun, um Enttäuschungen, sei es in naher Zukunft, zu vermeiden.

Bitte faß das nicht als Kritik auf, ich kann und mag mir gar nicht vorstellen wieviel Arbeit und Zeit dein Support hier macht......übrigens dafür hier noch mal ein DANKESCHÖN von mir.

Wohnzimmer: LG 50PG6000 + 24" Samsung LED TV, Teufel AV-Subwoofer US 6112/6 RHD (Genial: Subwoofer und AV-Receiver in einem Gerät), Teufel Motiv10, HTPC: Gigabyte H67N-USB3-B3, i7-3770S, 2xSSD C300 64GB, 1x CineS2, 2x IR-RC6 USB-Empfänger von @AEOne + Logitech HarmonyOne, Logitech diNovo Bluetooth-Tastatur, Win8x64 Pro+MCE

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#19
HD-False

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In diesem Thread kann ich nur auf die technischen Möglichkeiten eingehen und das habe ich im ersten Beitrag schon an mehreren Stellen mit "besserem" HDMI Ton und ähnlichen Hinweisen und auch explizit getan:

... Wobei die HD4650/70 zusätzlich DTS und Dolby Digital als LCPM über HDMI-Audio liefern und die neuen HD5000er können z.B. mit PowerDVD 9/10 sogar DTS-HD und Dolby TRUE-HD als Bitstream ausgeben (wie ASUS XONAR-HD).
Von NVIDIA sind aktuell die GeForce GT 220/240 zu empfehlen, nicht die GT 210 (nur 64 Bit statt 128 Bit). Die ersten Erfahrungen sind recht positiv und es gibt auch einige wenige passive Ausführungen. Auch die NVIDIAs liefern einen HDMI-Audio-HD-Ton, aber nicht als Bitstream.

Neu:

Für ein System auf mit INTEL-"Clarkdale" i3/5 sind Board mit INTEL H55/57 zwingend nötig, um
die integrierte GMA HD Grafik mit DTS-HD und True HD als Bitstream über HDMI nutzen zu können.
Hier mal ein Beispiel aus Edit2: Micro-ATX-Board GigaByte H55 passende CPU i3-530!

Bei den Edits:

Edit2:
Das lmperium schlägt zurück!
INTELS neue i3/i5-CPUs mit in der CPU integrierter Grafikkarte können evtl. der HD4200 on Board Graka das Wasser reichen und punkten mit sehr niedrigen Idle-Verbrauch! Das GigaByte H55
µATX-Board, einen i3-530 dazu (das ist eine DDR3/1333-CPU!) und das restliche System wie oben zusammenstellen (siehe auch i3-530 Beispielsystem).

Bei den Beispielsystemen:

Das linke Board hat keine Firewire-Schnittstelle (falls für Fire/FloppyDTV benötigt, dann evtl. dieses nehmen).
Die GT 240 (gibt es jetzt auch passiv) beim i3-System kann bei Nutzung der INTEL-Grafik wegfallen und wurde
für den Vergleich und für NVIDIA-Fans eingesetzt. Außerdem wurde der INTEL-Boxed Kühler verwendet, um im
Preisrahmen zu bleiben. Hier die Links zu einem GigaByte H55 µATX-Board und der i3-530 CPU! Die neuen
INTELs stecken aber bei Software und Treibern immer noch im Beta-Stadium (siehe PS in Edit2), und auch die
volle Unterstützung Dritter (z.B. Cyberlink PowerDVD 9/10 und ArcSoft TMT 3) steht noch aus.

Das dürfte für INTEL in () erstmal reichen. Das Beispielsystem mit dem I3-530 und die Links zu Board und CPU sind übrigens schon seit dem 14.01.2010 drin, also die "Revolution" hat auch in diesem Thread schon lange stattgefunden. Nur was ist daraus geworden, ATI kämpft mit "Klötzchen" und der Clarkdale ist zum Objekt für "Stromsparfetischisten" dergradiert worden, statt ihn als optimale Plattform für einen HTPC zu sehen und zu nutzen! :(

Zu den möglichen Problemen oder gar Lösungen wirst du hier aber keine weiteren Ausführungen finden, denn das würde sicher den Rahmen sprengen und könnte dann diskutiert werden, wenn User ihre Zusammenstellungen posten und uns zur Diskussion vorstellen. Auch die Geräte die Bild und Ton ausgeben, werden hier keinen Platz finden können, denn hier geht es nur um die reine "HTPC-Kiste" (alles was da rein soll/muss). Für alles drumherum gibt eigene Unterforen, dass mein HTPC-Thread unter "Media Center Freestyle Systeme" gelandet ist, hat mehr historische Ursachen, denn es gab/gibt keine andere Rubrik dafür. :yes:
Du kannst aber gern dazu beitragen, dass es da in Zukunft besser wird. Ein erster Schritt in diese Richtung ist schon vor ein paar Wochen erfolgt, in dem @usa sehr viele verteilte Digital- und Mehrkanal-Sound-Threads in ein neues Unterforum geschoben hat (auf unsere Anregung und mit unserer Hilfe). Eventuell werden da einige ATI/NVIDIA-Threads fehlen, die bei den Graka-Unterforen gelandet sind, aber auch da würde @usa sicher helfen können. Weil ich zu den Initiatoren des Sound-Threads gehört habe, bin ich da jetzt auch der Mod, nicht weil ich der absolute Sound-Spezi bin. ;)

#20
spassfrosch

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Das klingt doch schon mal gut ;)
Mir fehlt wohl nur der Überblick bzw. Durchblick hier im Forum......... :oh:

Wohnzimmer: LG 50PG6000 + 24" Samsung LED TV, Teufel AV-Subwoofer US 6112/6 RHD (Genial: Subwoofer und AV-Receiver in einem Gerät), Teufel Motiv10, HTPC: Gigabyte H67N-USB3-B3, i7-3770S, 2xSSD C300 64GB, 1x CineS2, 2x IR-RC6 USB-Empfänger von @AEOne + Logitech HarmonyOne, Logitech diNovo Bluetooth-Tastatur, Win8x64 Pro+MCE

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Schlafzimmer: LG 42LE8500, HTPC: Intel DH61AG, i3-2100T, 8GB RAM, SSD Intel 310 80GB, CIR-Empfänger von @AEOne + Logitech Harmony One, Win8x64 Pro+MCE

Datenspeicher 1: ATX, Phenom X2, HD5450, 36TB HDD, 2xCineS2, WHS2011

 

Datenspeicher 2: HP ProLiant Microserver N40, 8TB HDD, Win8 Pro


#21
HD-False

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Da bin ich leider auch nicht so firm, da sind eher @kaz und @usa die "Macher"! :yes:

#22
genius-3

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Hallo,
mein Antec Skeleton Gehäuse ist gestern angekommen, jetzt soll es bei mir auch wieder mal losgehen.
Vorhanden ist ein AMD Phenom II X4 945 Sockel AM3 sowie TV Karte Fire DTV-C und Festplatten
gekauft werden soll eine GraKa Zotac 2400GT die empfohlene Zone Edition und 4GB 1.333 DDR3 Ram oder soll ich höher getakteten nehmen?

Hilfe hätte ich jetzt gern bei der Auswahl des Mainboards, micro ATX ist kein muß (bis absolut max. 150,-) und Netzteils (so 400W mit Kabelmanagement bis max. 100,- und vielleicht noch einen leuchtenden Lüfter drin, wenn es sowas gibt)
- muß es ein Mainboard mit integrierter Grafik sein ?
- der Ton geht optisch an ein Teufel System
- vielleicht gibt es ein Board was auch noch richtig schön aussieht
- gibt es eigentlich auch schöne SATA Kabel die leuchten oder was ähnliches

Danke schon mal.

Bearbeitet von genius-3, 19 Mai 2010 - 15:16 .

Gehäuse::Antec Fusion Remote in schwarz Netzteil::Be Quiet Straightpower 480W 80 Plus Bronze Board::ASRock H67M-GE/HT B3 mit 4GB 1.333Mhz RAM Team Value CL9 CPU::Intel Core i5 2500K mit Scythe Big Shuriken HDD::OCZ SSD 120GB Vertex 2 E Fernbedienung::MCE Remote Control und Tastatur + FB vom ASRock Monitor:: XORO 4242W LCD (besser als HD ready - unterstützt 720p 1080i und 1080p) über HDMI angeschlossen Monitor 2:: faytech 10" Touch Monitor Sound::Teufel Decoderstation 3 mit Concept E-Magnum 5.1 Maus::Logitech MX Air Extra Hardware::HAMA Remote Control Expansion ReciverOS::W7 32

#23
HD-False

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Da bist du hier leider völlig falsch, das ist ein Thread, der dir beim Zusammenstellen eines eigenen HTPC helfen soll, wenn du Beratung und Hilfe zu deinem Projekt haben möchtest, musst du einen eigenen Thread aufmachen! ;)

Bitte keine hier eigene Zusammenstellungen posten, sondern in einem eigenen Thread zur Diskussion stellen!
Da wäre es dann sinnvoll die Komponenten einzeln zu verlinken, um sie besser kommentieren, ergänzen bzw. korrigieren zu können.
Sollten die von mir verlinkten Komponenten nicht reichen, könnt ihr die anderen aus jeweiligen Screenshot anhand der Artikelnummer oder eine andere Komponente aus der mit dem Link erreichten Rubrik nehmen bzw. in dem eigenen Thread auch von ganz anderen Anbietern die HTPC-Komponenten zusammenstellen.
Fragen zur Auswahl und den Auswahlkriterien der von mir vorgeschlagenen Komponenten bzw. Ergänzungen oder Vorschläge zu Neuaufnahme von Komponenten sind aber ausdrücklich erwünscht! :yes:



#24
Bigf0ot

Bigf0ot

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Hallo HD-False,

erstmal vielen Dank für Deine Topics hier! Das ist mal echt saubere Arbeit! :clap:

Ich wollte mal hören wie es im bereich H55/H57 - Clarkdale mit Treibern und Unterstützung von anderen Herstellern aussieht.
Hat sich da was verbessert?

Ich überlege gerade mein Mediacenter mit GA-E7AUM-DS2H (Geforce 9400 onboard) gegen eine Stromsparendere Lösung zu ersetzen.
Als ich den gebaut habe, hab ich ein bisschen oversized was CPU und Speicher angeht...
Da das System aber eigentlich keinen Wunsch offen läst was DVB-S2 1080i/720p und Bluerays angeht, möchte ich natürlich sicher gehen dass ich mit ner reinen Intel Lösung glücklich werde :-)

#25
HD-False

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Wenn du keinen 105 Watt Core Quad Q6600 o.ä. Heizung verbaut hast, würde ich noch ein wenig warten.
Die zweite Boardgeneration ist zwar schon auf dem Markt, aber die "Kinderkrankheiten" scheinen noch nicht
überwunden zu sein (besonders mit der OB HD-Grafik) und auch PowerDVD und TMT 3 arbeiten noch daran.
Viele User stecken deshalb eine separate Graka rein, nur gibt es bei ATI (noch) das "Klötzchen-Problem"
und bei NVIDIA keinen HD-Ton als Bitstream. :okay:



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