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Aufbau einer Videothek - Langzeitarchivierung
#1
Geschrieben 10 März 2009 - 23:08
jetzt mal eine Frage zur Diskussion, die mich schon eine ganze Weile beschäftigt. Ich bin seit etwa 2 1/2 Jahren dabei, mir bzw. meiner Familie eine private Videosammlung aufzubauen, die zum Teil aus geschnittenen TV-Aufzeichnungen, Digitalisierung alter Filme, Kopien unserer DVD-Sammlung und sonstigem Filmmaterial besteht.
Mittlerweile hat sich eine Sammlung von ca. 300 - 350 Filmen angesammelt, die ich auf einer externen Terrabyte-Platte mittels Plugin Filme verwalte. Es handelt sich dabei um einen bunten Mix aus DVR-MS, MPEG2 und DivX respektive XVid Dateien.
Die spannende Frage ist nun, in welchem Format habe ich in 5, 10, 30 Jahren noch etwas davon?
Grundsätzlich würde ich zu DivX tendieren, aber soweit ich weiss, unterstützt DivX 7 heute schon nur noch die Versionen 4-7. Ich habe natürlich keine Lust, alle 5 Jahre die komplette Sammlung neu zu encodieren.
Guter Rat ist teuer ...
Was meint ihr.
Gruß
HSH
.
#2
Geschrieben 16 März 2009 - 22:56
So, liebe Community-Mitglieder,
jetzt mal eine Frage zur Diskussion, die mich schon eine ganze Weile beschäftigt. Ich bin seit etwa 2 1/2 Jahren dabei, mir bzw. meiner Familie eine private Videosammlung aufzubauen, die zum Teil aus geschnittenen TV-Aufzeichnungen, Digitalisierung alter Filme, Kopien unserer DVD-Sammlung und sonstigem Filmmaterial besteht.
Mittlerweile hat sich eine Sammlung von ca. 300 - 350 Filmen angesammelt, die ich auf einer externen Terrabyte-Platte mittels Plugin Filme verwalte. Es handelt sich dabei um einen bunten Mix aus DVR-MS, MPEG2 und DivX respektive XVid Dateien.
Die spannende Frage ist nun, in welchem Format habe ich in 5, 10, 30 Jahren noch etwas davon?
Grundsätzlich würde ich zu DivX tendieren, aber soweit ich weiss, unterstützt DivX 7 heute schon nur noch die Versionen 4-7. Ich habe natürlich keine Lust, alle 5 Jahre die komplette Sammlung neu zu encodieren.
Guter Rat ist teuer ...
Was meint ihr.
Gruß
HSH
Und das ist genau der Grund, weshalb ich nur Filme im Original archiviere. D.h. DVD's als VOB. Ist bei den heutigen Festplattengrößen (hab seit 1 Woche eine 2TB Platte) ja auch nicht mehr das Problem. Sämtliche Kodierungsverfahren wurden ja entwickelt um Platz zu sparen und dieses Argument zieht heutzutage kaum noch. Ich persönlich möchte den mit der Kodierung einhergehenden Qualitätsverlust auch nicht akzeptieren.
Aber falls du dennoch in ein zukunftsfähiges Format kodieren möchtest, so denke ich, dass *.mkv der Matroskacontainer ein heißes Eisen ist. Innerhalb dieses Containers kannst du z.b. auch DivX, Mpg2 Formate ablegen.
#3
Geschrieben 16 März 2009 - 23:18
und auf dem du in 30 Jahren deine Videos noch wiederfindest und abspielen kannst!
Die andere Frage ist, wer sich den komprimierten "Mist" in 30 Jahren noch ansehen will (außer die Familien-Videos),
wenn der alte Film in 12 Sekunden für 99 Cent aus dem Internet in Blu-ray Disk Qualität auf dem 100" TV erscheint!?
Es grüßt freundlich, zumindest meistens
HD-False
HTPC: "HTPC-Konfigurator" mit Komponenten-Links zur HTPC-Zusammenstellung | Zitate (Hintergrungwissen) | Installationsanleitungen HTPC + WIN7 SP1
CCP: Codecs + Codec-Packs für Windows 7/8 | Windows/WMC/SHARK007-Sound-Einstellungen + Media Control + Links | Codecs für XP MCE und Vista
ATI: "ATI-Special" mit CCC/AVECC-Screenshots + Tipps zur Catalyst-Installation + MC7/8-TV-Geräte-Einstellungen für alle GPUs + Dual Monitor Betrieb
HW: Meine Hardware: A6-3650 "HTPC für alle Fälle" + AII X2 250 "Produktiv- und Testsystem" mit SCSI-Wechselplatten + verwendete Anzeigegeräte
#4
Geschrieben 17 März 2009 - 01:39
Die andere Frage ist, wer sich den komprimierten "Mist" in 30 Jahren noch ansehen will (außer die Familien-Videos),
wenn der alte Film in 12 Sekunden für 99 Cent aus dem Internet in Blu-ray Disk Qualität auf dem 100" TV erscheint!?
hihihi, das ist das beste Argument!
Ich würde alles wirklich wichtige (also Familienfilme) sogar als DV AVI resp. im nativen Format sichern, egal wieviel Platz kostet. Nur damit hast Du eine optimale Überlebenschance gesichert.
Ich halte mich ansonsten an mpeg (oder VOB - weil ich ein par DVD-Menüs erhalten will), der Platzbedaf steht in einem akzeptablen Verhältnis zu den Speicher/ggf. Sicherungskosten. Damit vetraue ich so weit in die Zukunft, daß ich glaube, das man ein so verbreitetes Fomat auch noch in 10 Jahren umwandeln kann. Je mehr Bildinformationen in die Zukunft gerettet werden- je besser. Und Divx & Co. sind ja vom Prinzip her damit geizig. Die nutze ich für ein paar Serien-Staffeln die ich aktuell durchsehe - zum langfristig Archivieren wichtiger Sachen halte ich davon nix. Wie HD False schon schreibt, in 30 Jahren musst Du damit einen 100 Zoll Flat befeuern. Aber ehrlich? Wir werden irgendwann mir Mpeg und DVRMS und dem Zeugs genauso blöde da stehn wie heute einer mit 'ner VHS in der Hand. Und der hat schon blöde auf den mit der 8mm Spule geguckt.
Liebe Gruss, Myriam
#5
Geschrieben 17 März 2009 - 09:47
danke erstmal für eure Antworten.
Aber ich gebe mich noch nicht zufrieden.
Folgende Punkte möchte ich noch in die Diskussion einbringen:
1. DVR-MS ist doch ein Container für MPEG2. Meine Filme liegen nach Aufzeichnung i.d.R. in einer Größe von 3,5 - 5 Gigabyte Wenn ich geschnitten haben und mal ein bischen für Overhead Metadaten o.ä. abziehe bin ich immer noch bei durchschnittlich 3-3,5 GB pro Film.
2. Wenn ich eine DVD mit Ihren VOB-Dateien ablege, sollte ich auf eine ähnliche Größenordnung kommen
3. Perspektivisch ca. 1.000 Filme + vielleicht 500 Serienfolgen (allein 24 hat ja bis zur Staffel 6 schon fast 150 Folgen) Da komm ich locker auf 3,5 TB + 1,5 TB - dazu 1 TB für private Videos, Bilder, Musik, Backups - wären dann schon 6 TB da geht einem ja die Puste aus...
Gibts denn irgendwo die Möglichkeit, die Bitrate etwas runterzuschrauben. Ich hab irgendwo gelesen Mediacenter zeichnet mit 15.000 MBit/s auf (SD-Material).
Andererseits ist durchaus vorstellbar, dass in 10 - 20 Jahren alles mögliche für Low-Budget als HD-Stream verfügbar ist. Aber auch die ganzen alten DEFA-Klassiker und die Kinderfilme? Ich trau dem Freiden nicht. Und dann vielleicht auf 5 verschiedenen Portalen. Und ich kann nicht über so was tolles wie das PlugIn Filme in meiner Videothek stöbern.
Hmmm.
Gibts weitere Ideen - im Rahmen eines Kompromisses zwischen Qualität und Speicherplatzbedarf?
Gruß
HSH
.
#6
Geschrieben 17 März 2009 - 10:58
Auch in Punkto Kapazität muss ich HomeSweetHome recht geben: Die gegenwärtig erhältlichen Kapazitäten verleiten dazu, mit dem Sammeln von Filmen auf Festplatte anzufangen, so wie man das schon vor einigen Jahren mit Musik/MP3s und Fotos begonnen hat (wer möchte denn heute noch jeweils eine CD rauskramen,wenn man wunderbar per Fernbedieung in der Musiksammlung stöbern und jeden Song einfach per Knopfdruck starten kann - und das per Netzwerk im ganzen Haus). Allerdings stellt man bei Filmen sehr schnell fest, dass der Platz eng wird, wenn man mal eine einigermaßen repräsentative Filmsammlung zusammenstellen will. Das größe Problem ist indes, dass man die benötigte Kapazität immer doppelt vorhalten muss. Denn heutige Datenträger neigen dazu, über kurz oder lang den Geist aufzugeben. Also benötigt man logischerweise immer ein Backup. Und das sind bei Filmen dann auch schon wieder einige Terrabyte.
Ich habe gegenwärtig zwei 4fach-USB-Gehäuse mit insgesamt 8 x 750 MB-Platten zusammengestellt. D.h. ich habe effektiv 3 TB an Speicherkapazität für Filme und Serien sowie nochmals 3 TB für die entsprechenden Backups. Dazu kommen zwei weitere, einzelne 500 GB USB-Platten, die ich für Daten, Musik und Fotos sowie wiederum deren Backups verwende. Alles ist angeschlossen an einen PC im Keller, den ich quasi als "Server" verwende (liegt im standby und wird automatisch aufgeweckt, sobald ein anderer PC im Haus eingeschaltet wird). Momentan komme ich damit aus. Aber ich sehe bereits das kapazitätstechnische Ende herrannahen und hoffe ständig, dass die Entwicklung bzw. Kapaitätserweiterung bei Datenträgern endlich weiter geht. Außerdem ist auch die USB-Verbindung nur eine mittelfristige Lösung, bis kostengünstigere und flexiblere Lösungen erhältlich sind (von den momentanen NAS-Lösungen bin ich noch nicht so überzeugt).
Als Format wähle ich für Fotos JPG (in der Max-Auflösung meiner Kamera) und für Musik MP3 (mit 192 KBit/s - selbst auf meiner recht ordentlichen Musikanlage klingt das einwandfrei). Bei den Filmen geht es hingegen bunt gemischt zu: So habe ich im Überwiegenden einfach DVD-Kopien auf der Festplatte liegen (allerdings ohne Menüs und Extras, da ich diese nicht wirklich benötige - auf den Film kommt es schließlich an). Einige ältere Filme (Western, alte Komödien, Zeichentrickfilme) habe ich im DivX-/XviD-Format, ebenso wie die Serien, die ich sammle (Star Trek, 24, Battlestar Galactica, etc.). Mit HD-Filmen habe ich - bis auf wenige Ausnahmen (ein paar MKV-Filme in 720p zum testen) noch nicht angefangen. Das nimmt zu viel Kapazität weg. Da müsste man dann doch beim Datenträger BlueRay bleiben. Aber ich empfände es als Rückschritt, wieder damit anzufangen, einzelne Scheiben aus dem Regal herauszukramen, wenn man einen Film anschauen oder Musik hören will. Die Zukunft gehört m.E. dem zentralen Datenspeicher im Haus.
Meine Hoffnung ruht deshalb nun darauf, dass
1. die Speicherkapazitäten von Datenträgern noch schneller wachsen als bislang (mehr Kapazität für weniger Geld) und damit dann auch irgendwann das sammeln von Filmen im HD-Format möglich wird.
2. künftig vor allem solche großvolumigen Datenträger erschwinglich werden, die langlebiger und weniger sensibel sind als Festplatten (z.B. Festspeicher)
3. heute gängige Codecs wie MPEG, MPEG2, DivX/XViD auch noch auf späteren Computern installiert und die Filme in diesen Formaten abgespielt werden können bzw. notfalls eine schnelle und einfache "umkodierung" mit möglichst wenig Qualitätsverlust möglich sein wird.
4. vielleicht tatsächlich in ferner Zukunft eine billige, taugliche und überall verfügbare "on-demand"-Lösung existieren wird, die es dann ermöglichen wird, auf eigene Musik- und Filmsammlungen ganz zu verzichten.
Gruß
FantasticN
#7
Geschrieben 17 März 2009 - 11:21
Natürlich geht das auch. Ich wollte halt nur ein grundsätzliches Statement geben.Gibts denn irgendwo die Möglichkeit, die Bitrate etwas runterzuschrauben.
Versuche doch mal so drüber nachzudenken: Kannst Du Deine Library in Kategorien einteilen - Lieblingsfilme, Klassiker und potentielle Klassiker, große Kinofilme, Schätze der Weltkultur
350 Filme neu Codieren ist ja auch fast eine Lebensaufgabe - da brauchst Du ja erstmal einen fetten schnellen PC zum Preis von vier 2TB-Platten
Lieber Gruß, Myriam
#8
Geschrieben 17 März 2009 - 11:38
Bei den Videoformaten selbst halte ich zumindest die Formate für sicher, die von der MPEG spezifiziert sind, also MPEG2, MPEG4 ASP/AVC bzw. die h.26x-Formate. Audio in MP2, MP3, PCM, AC3 und AAC müssten auch eine lange Lebensdauer haben.
DivX, Xvid und Nero Digital Video sind letztlich auch nur MPEG4-Formate, allerdings in einem sehr eigenen Dialekt - das sollte vielleicht skeptisch machen. Trotzdem halte ich auch zumindest die ersten beiden für relativ "zukunftssicher", einfach weil sie so verbreitet sind - Divx3 wird heute eigentlich nur wegen Lizenzproblemen nicht mehr offiziell unterstützt, aber seit Version 4 ist das ja erledigt.
Bei den Containerformaten sieht das ein bisschen anders aus: DVR-MS war schon immer Krampf und wird jetzt ja von Microsoft selbst schon zu Grabe getragen. Darauf setze ich keinen Pfifferling. AVI-Container sind wahrscheinlich ok, aber widersprechen beispielsweise den von der MPEG für MPEG4 definierten Containern und sind diesen auch technisch unterlegen. Aber auch hier wird die massenhafte Verbreitung dafür sorgen, dass man sie auch in einer überschaubaren Zeit von Jahren noch abspielen können wird.
Matroskas sind eine tolle Erfindung, weil man darin so ziemlich alles abspeichern kann, aber der Siegeszug dieses Formats ist erst am Anfang und man wird mal sehen müssen, wie es sich verbreitet. Dafür spricht, dass es offen spezifiziert, lizenzkostenfrei und XML-basiert ist.
Aber gerade diese Vielfalt ist vielleicht auch das größte Problem, denn in den Containern können sich außer den oben genannten Bild- und Tonformaten ja auch "Exoten" wie Real, OGG und aller möglicher sonstiger Kram wie Untertitel, Karaoke-Texte und sonstwas befinden. Es gibt auch nicht mal empfohlene Standards, die eine bestimmte Kombination von Video-, Audio- und sonstigen Spuren als Profile festlegen. Dadurch ist es ungeheuer schwierig, eine MKV-Kompatibilität zu versprechen, denn möglicherweise kann ein Gerät oder eine Software zwar den Container entpacken, aber mit dem Inhalt nichts anfangen. Ich glaube, dass entweder solche Profile in Zukunft noch definiert werden oder dass das MKV-Format ein Nischendasein führen wird - aber beides wäre für die MKVs, die jetzt schon erzeugt werden, auf die Zukunft bezogen nicht wirklich gut.
Will sagen: Mach es wie @Mama und lagere das, was privat und deshalb wirklich wichtig ist, möglichst im Originalformat auf dem Originalmedium, mit Backup. "Wichtige" DVDs rippt man zum sofortigen Gebrauch in jedes beliebige Format, sollte die DVDs aber vielleicht einfach im Keller lagern. Für den gesammelten Krimskrams in SDTV reicht MPEG2 oder DivX/Xvid, HDTV und ähnliches packe ich persönlich in Matroskas, die aber nur das enthalten, was auch auf einer Originaldisk erlaubt wäre (DVD/HD-DVD/BD) und zwar im Originalformat.
Wahrscheinlich hat HD-False völlig recht und man wird mit den ganzen Daten in ein paar Jahren genau das gleiche machen, was ich mit meinen 15 Jahre alten Videocasseten gemacht habe: die wenigen wichtigen habe ich durch Konvertierung ins nächste Zeitalter gerettet und trotzdem behalten und die große Masse habe ich der kommunalen Entsorgung anvertraut. Bis dahin sollte man aber mit allen halbwegs standardisierten Formaten klar kommen - nur DVR-MS gehört sicher nicht dazu.
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#9
Geschrieben 17 März 2009 - 12:01
alles was normale DVDs betrifft habe ich in ganz normal MPEG 2 Transcodiert. also nur die reinen filme ohne menues u.s.w. dies mit mit AC3 oder DTS tonspur. also nix mehr mit VOBs us.w. wurde alles entsorg.
Bei HD-Filmen Ist alles als MKV mit MPEG 4 H.264 AVC codiert mit AC3 oder DTS ton.
Und alles andere kommt mir nicht in die sammlung rein. DivX, Xvid, u.s.w habe ich alles entsorgt b.z.w ersetzt.
also bei mir gibt es nur zwei formate und fertig ist. ganz klare linie ohne datenmüll.
somit hat sich dieser ganze affentanz mit den Codecs u.s.w für mich schon lange erledigt.
momentan bin ich dabei alle meine MPEG 2 videos durch HD Videos auszutauschen.
hab nen server mit 4TB stehen und ein freund hat das gleiche. somit haben wir datensicherheit wenn mal eine platte aussteigt.
#10
Geschrieben 17 März 2009 - 12:07
Zu den Kapazitäten kann ich nur sagen, dass meine größte Festplatte gigantische 20GB groß war, als ich angefangen habe, alle meine damals rund 200 CDs als MP3s zu rippen. Damals habe ich übrigens auch alle ID3-Tags noch von Hand getippt. Wegen Platzproblemen habe ich sie damals mit fester Bitrate von 128k codiert und bin heute froh, dass ich die wichtigen CDs alle noch habe. Bei den "BRAVO-Hits Best of 1996" ist das scheißegal, aber die "Alchemy" von den Dire Straits geht mit 128k gar nicht und ich habe sie mittlerweile wahrscheinlich schon 4 mal gerippt, zuletzt in 320k VBR. Über den benötigten Plattenplatz lachen wir heute und das ganze ist mit Tags aus dem Internet in wenigen Minuten erledigt.
Das wird mit dem ganzen Video-Kram so ähnlich laufen und Backups mache ich auch längst nicht mehr von allem, sondern nur von dem, was mir wichtig ist - meist leben die Platten lange genug, bis der Inhalt auf die nächstgrößere Generation überspielt wird und wenn nicht, dann habe ich eben Pech gehabt und ein paar hundert Stunden Videos mit einem ähnlichen Nährwert wie die BRAVO-Hits weniger - was soll's, das würde mich zwar ärgern, aber sicher nicht umbringen. Nichts ist vergänglicher als digital gespeicherte Daten und letztlich ist das alles nur Fernsehen, also im Grunde genommen völlig unwichtig.
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#11
Geschrieben 17 März 2009 - 13:44
Nichts ist vergänglicher als digital gespeicherte Daten und letztlich ist das alles nur Fernsehen, also im Grunde genommen völlig unwichtig.
Genau....und bei der Wiederholrate von Filmen, Serien etc. im TV (und das wird im kommenden Krisenjahr bestimmt noch besser) hat man sowieso innerhalb kürzester Zeit eine solche Videobibliothek wieder aufgebaut. Ich hatte, als ich seinerzeit meine VHSen der Zitat @Kasima "kommunalen Entsorgung anvertraute" innerhalb eines Jahres alles was mir wichtig war wieder per TV Aufzeichnung drin. Das war dann aber auch definitiv weniger als der verstaubte VHS Berg!
Ich halte es genauso wie Kasima. Bis auf ca. 20 allerliebste Lieblingsfilme meiner Liebsten wird nichts davon gesichert. Und wenn es schiefgeht ist das auch mal wieder eine Gelegenheit darüber nachzudenken, was einem eigentlich wichtig ist
Lieber Gruß
#12
Geschrieben 17 März 2009 - 18:08
Mit OGG Vorbis und Theora gibt es sogar sowohl Audio als Video Codecs innerhalb eines freien Container.
Für Musik nutze ich seit meiner letzten größeren Aktion (wo noch etwa 200-800 CDS anstehen -.- ) nur noch FLAC.
Aber wie schon angesprochen wurde gerade bei "billigen" TV Aufnahmen ist das Wiedergucken nach meiner Erfahrung sehr selten.
#13
Geschrieben 17 März 2009 - 18:49
das zu sichernde Material möglichst im Originalformat zu halten. DVD's werden (abhängig von den "Beigaben" nur als Film in der VOB-Struktur mit deu DTS oder DD, ebenso wie BD's gesichert.
Da die heutigen Plattenpreise (2TB für 225€) so niedrig sind, macht es einfach keinen Sinn, das Material zu "rippen, konvertieren, usw". Die Zeit, die PC-Power sind in einem vernünftigen NAS/Server besser angelegt.
Wie bereits mehrfach beschrieben halte ich im Moment 9,1TB (2TB Platten noch nicht fregegeben) im Raid-5 mit wöchentlicher Sicherung auf ein 2. NAS mit 9,1TB Raid-5. Zu Falle das eine Platte abraucht ligt noch eine 1,5TB im Schrank und wartet auf ihren Einsatz (Plattenausfall im Raid-5).
Alles was "kreigsendscheidend", sprich wichtig für "die oberste Heeresleitung" ist, wir zusätzlich wöchentlich auf einem Server mit Raid-6 gesichert.
Allerding halte ich es ebenso; wie schon beschrieben, die Originale liegen zusätzlich im trockenen Keller. Muß wohl noch aus der "Jäger und Sammler-Zeit" sein.
Wenn man allerdings alles auf Platten speichert, darf man das Backup nicht vergessen. RAID5 ersetzt kein Backup, auch venn es noch so verlockend ist.
Ich hasse es im Schrank, oder sonst irgendwo kramen zu müssen um mir einen Film oder Musik anzutun. Da hätte ich schon keine Lust mehr.
So wie jetzt VMC, Alles über "eine Fernbedinung" und Ruhe herrscht!
Einen schönen Abend noch
Gruß
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